Archivierter Artikel vom 12.08.2020, 16:10 Uhr
Boppard

Rheinland-pfälzischer Corona-Fonds hilft Familien in Ruanda

Rheinland-Pfalz hilft Menschen in Ruanda, die Folgen der Corona-Krise zu überwinden: Aus den Mitteln des Corona-Fonds für Ruanda erhielten von den Schulschließungen betroffene 50 Mitarbeiter eine Familienunterstützung von umgerechnet 50 Euro pro Monat, sie konnten sich so weiter mit Lebensmitteln versorgen, wie die Staatssekretärin im Innenministerium, Nicole Steingaß (SPD) am Mittwoch bei einem Besuch des Freundschaftskreises Boppard/Nyabitekeri mitteilte. Nyabitekeri ist eine Siedlung am Kivu-See im Südwesten von Ruanda.

dpa/lrs
Euro-Banknoten
Euro-Banknoten.
Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Unterstützung aus dem Corona-Fonds erhielten unter anderem auch alleinstehende Frauen und Kinder. Außerdem wurden mit den Mitteln aus Rheinland-Pfalz Handwaschanlagen eingerichtet. „Die Auswirkungen der Pandemie sind in Ruanda bis heute deutlich spürbar und stellen noch immer eine große Herausforderung für die Menschen in dem zentralafrikanischen Binnenland dar“, sagte Steingaß.

Die Rheinland-Pfälzer spendet bislang mehr als 100 000 Euro für den im Mai eingerichteten Corona-Fonds für Ruanda. Weitere 3000 Euro kamen in Boppard dazu, je zur Hälfte vom Freundschaftskreis und der Stadt. Die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda besteht seit 1982, die kommunale Verbindung zwischen Boppard und Nyabitekeri seit 2008.