Archivierter Artikel vom 13.12.2013, 14:40 Uhr
Düsseldorf

Rheinische Kirche schließt Schulen von Sparplänen nicht aus

Die Evangelische Kirche im Rheinland will Schulen bei ihren Sparplänen nicht ausschließen. «Wenn wir jetzt sagen, wir nehmen die Schulen aus von Anfang an, dann führen wir keine offene Debatte mehr», sagte der Vizepräsident und leitende Jurist Johann Weusmann am Freitag in Düsseldorf. Für Einsparungen würden alle einzelnen Posten des Haushalts in den Blick genommen. «Das kann auch die Schulen betreffen.»

Manfred Rekowski
Rekowski ist Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Foto: R. Weihrauch – DPA

Die zweitgrößte deutsche Landeskirche unterhält derzeit zehn Schulen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Der rheinische Präses Manfred Rekowski betonte, es gehe bei den Schulen – ebenso wie bei anderen Haushaltsposten – nicht um ein «Ganz oder gar nicht». Sondern es müsse die Frage beantwortet werden, wie Kosten gesenkt oder Einnahmen gesteigert werden können.

Eine Sondersynode hatte im November Haushaltskürzungen in Höhe von rund 20 Millionen Euro bis zum Jahr 2018 beschlossen. Das entspricht gut einem Drittel (35 Prozent) der Ausgaben der Rheinischen Kirche. Um konkrete Einsparungen soll es bei der regulären Synode vom 16. bis 21. Januar in Bad Neuenahr gehen.

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