Archivierter Artikel vom 28.05.2020, 06:50 Uhr

Reaktionen zum Spiel 1. FC Union Berlin – FSV Mainz 05 (1:1)

Berlin (dpa) -

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Urs Fischer und Achim Beierlorzer
Urs Fischer verabschiedet sich nach dem Spiel von Achim Beierlorzer.
Foto: Odd Andersen/AFP-POOL/dpa

Urs Fischer (1. FC Union Berlin): „Das war viel Moral. Wir waren auch nahe am Sieg. Am Schluss ein Unentschieden, das wir mitnehmen. Wieder einen Punkt mehr auf dem Konto.“

Christian Gentner (1. FC Union Berlin): „Wir hätten hier natürlich zuhause auch drei Punkte mitgenommen. So wie der Spielverlauf war, mit dem Platzverweis in der ersten Hälfte, nehmen wir den Punkt natürlich mit. Vielleicht hätten wir ganz zum Schluss mit der Standardsituation noch den Lucky Punch setzen können. Ansonsten glaube ich, war es eine gute Mannschaftsleistung. Zweite Hälfte – sehr, sehr gut alles weg verteidigt. Darauf können wir aufbauen. Wir haben einen direkten Konkurrenten zumindest auf Abstand gehalten.“

Christopher Trimmel (1. FC Union Berlin): „Wenn man knapp über 50 Minuten in Unterzahl ist, muss man von einem gewonnenen Punkt sprechen.“

(zur Gelb-Roten Karte für Robert Andrich): „Im ersten Moment habe ich geglaubt, dass man Fingerspitzengefühl zeigen muss. Aber wenn ich das zweite Foul sehe, muss ich sagen, das ist Gelb.“

(zur Situation in der Halbzeit): „Das Thema war unsere Leistung, wie wir auftreten wollen. Wir haben gezeigt, dass wir durch Standards Nadelstiche setzen wollen. Das ist uns ganz gut gelungen, wenn man sieht, dass wir am Ende noch gewinnen hätten können.“

Marvin Friedrich (1. FC Union Berlin): „Wenn man 50 Minuten in Unterzahl ist und noch einen Punkt holt, kann man zufrieden sein. Das war kein Leckerbissen, das war Abstiegskampf.“

(Zum Lamentieren auf dem Platz): „Auf dem Platz hat man schon gemerkt, dass über viele Sachen diskutiert worden ist. Der Schiri hat in der ersten Halbzeit etwas die Kontrolle über das Spiel verloren, das muss man sagen, aber das ist Abstiegskampf.“

(Zur Situation vor dem 0:1): „Ich spiele den Ball, er tritt mir glasklar auf den Fuß, das wird immer gepfiffen. Das muss er abpfeifen.“

Achim Beierlorzer (FSV Mainz 05): „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Bereitschaft und dem Engagement und dem Siegeswillen zufrieden, wichtig war die Körperlichkeit. Der Freistoß zum 1:1 – nicht jeder Kontakt ist ein Freistoß. Wenn man sich das im Nachgang anschaut und ich habe auch mit dem Spieler gesprochen...Fußballer wissen, was da passiert ist.“

Pierre Kunde (FSV Mainz 05): „Wir hätten ein besseres Ergebnis verdient, aber das Wichtigste ist, nicht zu verlieren. Wir müssen das nächste Mal hart arbeiten. Der Sieg von Düsseldorf kompliziert die Sache für uns, im Keller ist es kompliziert, es ist eng da unten. Wir müssen mental fit bleiben, um das nächste Spiel zu gewinnen und in der Bundesliga zu bleiben.“

Ridle Baku (Mainz 05): „Es ist schwer, in Worte zu fassen. Wir sind in der zweiten Halbzeit ein Mann mehr, da will man das Spiel gewinnen. Mit etwas Glück rutscht einer rein, aber wir bleiben positiv und wollen gegen Hoffenheim gewinnen. (...) Wir müssen es einfach versuchen, dass wir in den letzten Spielen Punkte holen. Ich bin mehr enttäuscht, dass wir heute nicht drei Punkte gewonnen haben. Das ist Abstiegskampf, da wird um jeden Ball gefightet, viele gelbe Karte, viele Fifty-Fifty-Entscheidungen.“

Florian Müller (Torhüter Mainz 05): „So lange in Überzahl zu spielen auswärts in so einem wichtigen Spiel bei einem direkten Konkurrenten, da tut es natürlich weh, keine drei Punkte mitzunehmen. Union hat es gut verteidigt, jeden Ball geblockt. Aber in unserer Situation musst du ein Tor machen, egal wie.“

Zur Situation beim 1:1: „Es war eine schlechte Idee, ich mache einen Schritt hinter die Mauer, muss ich nicht machen. Dumm. Klar mein Fehler, bitter.“

Rouven Schröder (Sportvorstand Mainz 05): „Da müssen wir kritisch mit uns sein und auch bleiben. Das heißt ja nicht, dass wir uns runter putzen, sondern dass wir uns auch klar die Meinung sagen. Und am Ende des Tages – Energie war da, alle wollten. Das ist keine Frage. Trotz allem ist es sehr, sehr ärgerlich, wenn du einen Mann mehr hast, dann möchtest du das Spiel gewinnen. Und von daher für mich persönlich aber auch für uns alle denke ich zwei verlorene Punkte.“

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