Archivierter Artikel vom 11.08.2020, 16:50 Uhr
Neustadt/Wstr

„Pfälzer Grumbeere“ mit durchschnittlichem Fazit

Neustadt/Wstr. (dpa/lrs) – Auch aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie hat die Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ eine durchschnittliche Erntebilanz der Frühkartoffelsaison 2020 gezogen. Bis zum Stichtag 10. August habe sich die gerodete Menge vermutlich etwas unter dem Vorjahresniveau von 90 000 Tonnen eingependelt, teilte die Organisation am Dienstag mit. „Im Hinblick auf die vielfältigen Herausforderungen, vor die Corona uns beim Anbau und Absatz gestellt hat, sind wir mit dem Ertrag zufrieden“, sagte der Vorsitzende Hartmut Magin. Auch das heiße und trockene Wetter habe die 283 Erzeuger der Gemeinschaft vor Herausforderungen gestellt.

dpa/lrs
Kartoffeln
Hände greifen nach Kartoffeln.
Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild

Die Pfalz gilt als größte zusammenhängende deutsche Anbauregion für Frühkartoffeln. Im Hauptanbaugebiet zwischen Speyer und Gimbsheim nördlich von Worms wurden dieses Jahr auf gut 4000 Hektar Knollen angebaut, das war etwas mehr als 2019. Die „Pfälzer Grumbeere“ ist den Erzeugern zufolge die erste festschalige Frühkartoffel aus deutschem Anbau, die bundesweit in den Einzelhandel kommt.

Pfälzer Grumbeere