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Oberbürgermeisterwahl in Homburg geht in zweite Runde

Von dpa/lrs
Kommunalwahl in Rheinland-Pfalz
Ein Mann wirft in Trier seinen Stimmzettel zur Kommunalwahl in die Wahlurne. Foto: Harald Tittel/dpa

Wer den Chefsessel im Rathaus von Homburg bekommt, wird in einer Stichwahl entschieden. Nur noch zwei Politiker gehen dann ins Rennen.

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Homburg (dpa/lrs). Die Oberbürgermeisterwahl in Homburg im Saarpfalz-Kreis wird erst in einem zweiten Wahlgang entschieden. In der ersten Runde am Sonntag kam nach dem vorläufigen Endergebnis keiner der sechs Bewerber auf die erforderliche absolute Mehrheit. Wie die saarländische Stadt auf ihrer Homepage mitteilte, werden nun am 23. Juni der CDU-Kandidat Michael Forster (CDU) und der SPD-Politiker Pascal Conigliaro in der Stichwahl gegeneinander antreten. Für Forster stimmten rund 43 Prozent, für Conigliaro knapp 21 Prozent. Die anderen vier Kandidaten sind aus dem Rennen. Homburg zählt rund 44.000 Einwohner. Die Wahlbeteiligung lag bei gut 63 Prozent.

Zur Wahl war auch der 2019 wegen Untreuevorwürfen von seinem Amt suspendierte Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind als parteiloser Bewerber angetreten. Der frühere SPD-Politiker wollte dies eigentlich nicht und hatte im Februar dieses Jahres beim Stadtrat die Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand beantragt. Das Gremium lehnte den Antrag aber ab. Daher stellte sich Schneidewind der Wiederwahl, um nicht seine Ruhestandsbezüge zu verlieren. Er erhielt rund 6,5 Prozent der Stimmen. Jetzt wird er mit Ablauf seiner Amtszeit zum 30. September in den Ruhestand treten.

© dpa-infocom, dpa:240610-99-336745/3