Neuwied klagt gegen Ausbau im Hafen von Andernach

Neuwied/Andernach (dpa/lrs) – Aus Angst vor mehr Lärm klagt Neuwied gegen den geplanten Ausbau des Andernacher Hafens am gegenüberliegenden Rheinufer. Gegen den Planungsgenehmigungsbescheid der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord zum Bau und Betrieb einer zweiten Verladebrücke im Containerterminal in Andernach hat die Stadt Neuwied nach Angaben vom Mittwoch Klage beim Verwaltungsgericht Koblenz eingereicht. Befürchtet wird demnach unter anderem, dass zusätzlicher Lärm vom linksrheinischen Andernacher Hafen die Entwicklung einer geplanten Wohnsiedlung im rechtsrheinischen Neuwied „massiv gefährden“ könne. Schon wiederholt hätten sich Anwohner der Neuwieder Stadtteile Irlich und Feldkirchen über den Lärm des gegenüberliegenden Rheinhafens beschwert. Bei der Stadt Andernach gab es am späten Mittwochnachmittag keine Stellungnahme mehr.

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