Rheinland-Pfalz

Neue Preispolitik gefordert: Die Arzneimittelkrise verschärft sich

Vom Antidepressivum bis zum Antibiotikum: Viele Medikamente, die es bisher ganz selbstverständlich in der Apotheke gab, sind nicht mehr lieferbar. Der rheinland-pfälzische Landesapothekerverband kennt das Problem: „Wir können unseren Patienten oft nur schwer verständlich machen, dass in einem hoch entwickelten und reichen Land wie Deutschland ein Arzneimittel nicht verfügbar ist“, sagt Vorstand Petra Engel-Djabarian. „Doch Tatsache ist, dass Arzneimittelhersteller sich zunehmend vom deutschen Markt verabschieden. Hintergrund ist ein ausufernder Preiskampf und Preisdruck. Das führt dann zu einem Mangel.“

Birgit Pielen Lesezeit: 3 Minuten
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