Archivierter Artikel vom 20.04.2021, 15:40 Uhr
Saarbrücken

Neue Anlaufstelle für Gründer im Saarland

Das Saarland will mit einem neuen Modellprojekt innovative Geschäftsideen und Gründungen vorantreiben und neue Formen der Zusammenarbeit fördern. Knapp eine Million Euro gibt die Regierung in den nächsten zwei Jahren für das Vorhaben mit dem Namen „co:hub66“ unter dem Motto „Vernetzen, machen, gründen“. Es soll das bisherige Angebot für Gründungswillige ergänzen und auch eine Anlaufstelle für jene schaffen, die nicht direkt von Uni oder Hochschule stammen oder Verbindungen dazu haben.

Von dpa/lrs
Anke Rehlinger
Anke Rehlinger (SPD) gestikuliert bei einem Interview.
Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

In dem 850 Quadratmeter großen Erdgeschoss eines Gebäudes in der Innenstadt sollen sich Start-up-Unternehmen und Gründer mit etablierten Unternehmen zusammenfinden, um Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln. „Der Ort soll neugierig machen, einladend und animierend wirken, sich dem Thema Gründung zu öffnen und den Weg bereiten zu neuen Geschäftsideen“, sagte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) am Dienstag. Vor allem nicht-technologische, digitale und kreativwirtschaftliche Geschäftsmodelle sollen dabei gefördert werden.

Kreative Köpfe und Tüftler sollen nicht nur beraten, sondern auch mit etablierten Unternehmen vernetzt werden. Dafür werden neben technischer Ausstattung auch Räume zum Austausch und für Präsentationen zur Verfügung gestellt. Laut Rehlinger wolle man mit diesem Modellprojekt auch zeigen, mit welchen Instrumenten man den Strukturwandel im positiven Sinne gestalten könne. Dabei solle ein Zeichen gesetzt werden, dass in einem solchen Wandelprozess neben Risiken auch Chancen stecken, „die von uns aktiv genutzt werden“. Die offizielle Eröffnung ist im Juli geplant.

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