Archivierter Artikel vom 13.12.2019, 10:20 Uhr
Offenbach

Nass, Sturmböen und sehr milde Temperaturen am Wochenende

Luft aus dem Mittelmeerraum bringt wenig winterliches Wetter. Es wird grau, nass, aber auch recht mild.

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Ein Schild warnt vor winterlichen Straßenverhältnissen
Ein Schild warnt vor winterlichen Straßenverhältnissen.
Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild

Offenbach (dpa/lrs) – Nach kalten Tagen und teils auch Schneeflocken in Rheinland-Pfalz und Saarland klettern die Temperaturen am Wochenende bis in den zweistelligen Bereich. Trotzdem lockt das Wetter kaum nach draußen, denn es wird auch nass und stürmisch. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Freitag mit.

Der Temperaturumschwung sei einer geänderten Strömung zu verdanken, sagte ein DWD-Meteorologe. „Es kommt eher die mildere, fast warme Luft aus dem Mittelmeerraum zu uns.“

Daher kann am Samstag laut Prognose mit Werten von bis zu zehn Grad in tiefen Lagen gerechnet werden. Dabei gebe es schauerartige Niederschläge vor allem in der ersten Tageshälfte. Dabei fege starker Wind aus West bis Südwest über die Länder. Oft wehten auch stürmische Böen, im Bergland Sturmböen und in sehr hohen Lagen könne es sogar schwere Sturmböen geben.

In der Nacht auf Sonntag soll es vor allem in der zweiten Hälfte von Südwesten her neuen Regen geben. Der Wind lasse etwas nach, trotzdem könne es im Bergland noch starke bis stürmische Böen geben. Die Nachttemperaturen bewegten sich zwischen ein und sechs Grad. Die Aussichten für Sonntag ähneln dem Samstagswetter. Allerdings soll es mit bis zu elf Grad noch etwas milder werden.

Die Folge: Der Schnee, der in den vergangenen Tagen in Rheinland-Pfalz und Saarland gefallen ist, wird am Wochenende wahrscheinlich nach und nach verschwinden. „Ein großer Teil wird wegtauen“, sagte der Meteorologe. Es blieben nur Schneeflecken übrig und die Schneefallgrenze steige auf über 800 Meter. Außerdem halte das milde Dezemberwetter voraussichtlich erst mal an. „Auch die ganze nächste Woche sieht eher unwinterlich aus.“

DWD-Vorhersage Rheinland-Pfalz und Saarland