Mainz

Nachts und mit Pfefferspray: Kritik an Abschiebung

Der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz hat die Umstände der Abschiebung einer Familie nach Moskau kritisiert. Die Polizei habe die Mutter mit drei Kindern Ende September „mitten in der Nacht ohne Vorwarnung“ aus der Wohnung geholt und dabei Pfefferspray eingesetzt, teilte die Organisation am Mittwoch in Mainz mit. Zusammen mit der Großmutter seien sie nach Russland abgeschoben worden. Der Vater sei in einer Klinik gewesen und mittlerweile der Familie nachgereist. Die Umstände seien unvereinbar mit Menschenrechten und nicht verhältnismäßig.

dpa/lrs Lesezeit: 1 Minuten
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