Archivierter Artikel vom 13.12.2010, 12:10 Uhr
Koblenz

Mordprozess gegen Rocker zieht sich bis 2011

Der Koblenzer Mordprozess gegen einen Hells- Angels-Rocker zieht sich bis ins nächste Jahr. Unter anderem müssten im Januar 2011 noch drei weitere Zeugen gehört werden, sagte der Vorsitzende Richter des Landgerichts am Montag.

Auch steht in Aussicht, dass sich der 44-jährige Angeklagte noch zu Erpressungsvorwürfen äußert, die außerdem gegen ihn erhoben werden. Der 44-Jährige muss sich für den Tod eines SEK-Beamten verantworten, der im März bei einer Hausdurchsuchung vor dem Anwesen des Rockers in Anhausen (Kreis Neuwied) erschossen worden war. Der Rocker hatte zugegeben, durch die geschlossene Haustür gefeuert zu haben.