Archivierter Artikel vom 03.03.2021, 18:20 Uhr
Mainz

MINT-Strategie: Rheinland-Pfalz mit positiver Zwischenbilanz

Mehr als vier Jahre nach dem Start der MINT-Strategie im November 2016 hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz eine positive Zwischenbilanz gezogen. „Gemeinsam machen wir Rheinland-Pfalz zum starken MINT-Land“, erklärten Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt (FDP) und Wissenschaftsstaatssekretär Denis Alt (SPD) am Mittwoch in Mainz.

Von dpa/lrs
Stefanie Hubig
Stefanie Hubig, die Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz.
Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Ziel der Initiative ist es, Kinder und Jugendliche für die Beschäftigung mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern – abgekürzt MINT. In einem Förderwettbewerb wurden seit 2018 bislang sechs MINT-Regionen ausgewählt, die zwei Jahre lang bis zu 30 000 Euro erhalten. „Von der konsequenten Förderung der MINT-Regionen profitieren Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft gleichermaßen“, erklärten Hubig, Schmitt und Alt. In den sechs MINT-Regionen ist ein Netz mit mehr als 200 Kooperationspartnern aus Schulen, Kommunen, Hochschulen und regionalen Unternehmen entstanden.

Die MINT-Förderung in Rheinland-Pfalz beginne spielerisch in der Kita, wenn die Kinder etwa lernten, wieso es regne oder die Sonne scheine, erklärte Hubig. In der Grundschule und in den weiterführenden Schulen sowie den berufsbildenden Schulen werde der MINT-Weg dann weitergeführt. Das Bildungsministerium habe in den vergangenen vier Jahren 1,25 Millionen Euro für die MINT-Förderung an Kitas und Schulen ausgegeben.

MINT sei „von elementarer Bedeutung für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Rheinland-Pfalz“, sagte Schmitt. „Die Unternehmen freuen sich, dass so viele qualifizierte junge Menschen den Weg zu ihnen finden.“

© dpa-infocom, dpa:210303-99-674808/3