Archivierter Artikel vom 05.12.2019, 15:50 Uhr

Mehrere Dutzend exotische Wildtiere seit 2014 beschlagnahmt

Saarbrücken (dpa/lrs) – Im Saarland sind seit 2014 mehrere Dutzend exotische Tiere aus privaten Haushalten beschlagnahmt worden. Dazu gehörten eine Python, eine Boa, etliche Fische, zwei Kängurus und eine Schnappschildkröte, teilte die saarländische Landesregierung auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Lutz Hecker mit. Diese Tiere seien den Besitzern weggenommen worden, weil unter anderem Verstöße gegen das Tierschutzrecht festgestellt worden seien.

Landtag Saarland
Eine Außenansicht des Saarländischen Landtags.
Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Zudem seien 37 Wildtiere aus artenschutzrechtlichen Gründen aus Haushalten genommen worden, beispielsweise weil ein Nachweis zur Herkunft fehlte. Dazu gehörten unter anderem ein Gelbbrust-Ara, drei Mohrenkopfpapageien, zwei Mönchsgeier, mehrere Kakadus und griechische Landschildkröten. Die Tiere wurden bei sachkundigen Personen und einer Exotenauffangstation untergebracht. Diese Station werde vom Zoo Neunkirchen auf der Basis eines Kooperationsvertrages mit dem Land betrieben, hieß es.

Antwort der Landesrregierung zu Anfrage zu Tierbörsen und Wildtierhandel im Saarland