Archivierter Artikel vom 03.06.2020, 10:30 Uhr

Mann in See ertrunken: Keine Hinweise auf Straftat

Markkleeberg (dpa/sn) – Nach dem Fund einer Leiche am Ufer des Cospudener Sees bei Markkleeberg steht die Todesursache nun fest. Der 22-Jährige sei ertrunken, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Bei der Obduktion wurde zwar auch eine Kopfwunde entdeckt, diese sei aber nicht für den Tod des Mannes verantwortlich, hieß es. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen nach Behördenangaben derzeit nicht vor.

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.
Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Die rechtsmedizinische Untersuchung ergab demnach zudem, dass der Mann kurz vor seinem Tod Alkohol und Drogen konsumiert hatte. Sportler hatten die Leiche des 22-Jährigen am frühen Pfingstmontag aus dem Cospudener See geborgen. Er stammt nach Polizeiangaben aus Saarbrücken.