Luxemburg

Luxemburg plant Öffnung der Außengastronomie ab dem 7. April

In Luxemburg darf die Außengastronomie ab dem 7. April wieder öffnen. Geplant sei die Öffnung der Terrassen von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr unter strengen Auflagen, kündigte der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel am Mittwoch an. Maximal zwei Personen aus verschiedenen Haushalten dürften an einem Tisch sitzen, es gelte Maskenpflicht und ein Mindestabstand zwischen den Tischen.

Von dpa/lrs

Angesichts der Infektionslage gebe es derzeit nicht viel Spielraum für Öffnungen, sagte Bettel nach der Sitzung des Regierungsrates. Die Öffnung der Außengastronomie sei da ein kleiner Schritt, der auch nur dann umgesetzt werden solle, wenn sich die Lage nicht grundlegend ändere. Sollte ein exponentieller Anstieg der Fallzahlen kommen, werde die Öffnung wieder kassiert, sagte er.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liege in Luxemburg derzeit bei 250, der R-Wert bei 1,13. Es gebe aber derzeit kein exponentielles Wachstum, die Lage in den Krankenhäusern sei stabil. In Luxemburg wird viel getestet.

Die anderen Corona-Regeln sollten bis zum 25. April verlängert werden, sagte Bettel. Die Gastronomie in Luxemburg ist bislang geschlossen, die nächtliche Ausgangsbeschränkung von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr gelte weiter. Bei den Kontakten gilt: Maximal zwei Personen aus einem anderen Haushalt dürfen zu Besuch kommen.

Der Einzelhandel ist seit Mitte Januar unter strengen Auflagen geöffnet. Auch Kultureinrichtungen und Sportstätten sind mit Einschränkungen offen.

© dpa-infocom, dpa:210324-99-955540/2