Archivierter Artikel vom 12.05.2021, 16:20 Uhr
Saarbrücken

Landtag gegen Diskriminierung von sexuellen Minderheiten

Der saarländische Landtag hat sich gegen die Diskriminierung von homo- und transsexuellen Menschen ausgesprochen. In einem Beschluss des Landesparlaments vom Mittwoch heißt es, das Saarland sei ein „vielfältiges Bundesland, in dem Menschen ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität ohne Benachteiligung und Diskriminierung leben sollen“. Die Abgeordneten warnten vor „Ausgrenzung, Diskriminierung, Nichtwahrnehmung oder gar Gewalt“.

Von dpa/lrs
Die Regenbogenfahne
Die Regenbogenfahne weht vor dem blauen Himmel.
Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

In dem von den Regierungsfraktionen von CDU und SPD eingebrachten Antrag wurde der im Juni 2020 von der Landesregierung veröffentlichte Aktionsplan gegen Homo- und Transfeindlichkeit gelobt. Nach wie vor sei man „weit entfernt von einer Gesellschaft, die von gegenseitigem Respekt geprägt ist“. Zunehmend gebe es eine „verrohte Sprache, Hass und Hetze“. Sie mache vor der Verachtung von Minderheiten nicht halt.

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