Archivierter Artikel vom 16.01.2021, 13:50 Uhr
Rheinland-Pfalz

Kontrollen und Sperrungen: Andrang auf Wintersportgebiete in Rheinland-Pfalz bleibt aus

Die Appelle der letzten Wochen scheinen zu wirken: Am Wochenende blieb ein Ansturm in den Wintersportgebiete in Rheinland-Pfalz aus. Die Polizei war dennoch vor Ort.

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Snowboardfahrer nutzen die winterlichen Bedingungen auf dem Erbeskopf, um sich sportlich zu betätigen. Wegen der Covid-19-Pandemie waren nur vereinzelt Menschen unterwegs. Die Zufahrtstrassen zum Wintersportgebiet waren für Autofahrer gesperrt.
Snowboardfahrer nutzen die winterlichen Bedingungen auf dem Erbeskopf, um sich sportlich zu betätigen. Wegen der Covid-19-Pandemie waren nur vereinzelt Menschen unterwegs. Die Zufahrtstrassen zum Wintersportgebiet waren für Autofahrer gesperrt.
Foto: dpa
Trotz Frost und trockenem Wetter ist der Andrang auf die rheinland-pfälzischen Wintersportgebiete am Wochenende zunächst ausgeblieben. Es sei viel los, sagte ein Polizeisprecher mit Blick auf die Lage rund um die Hohe Acht am Sonntag. Es sei aber alles in geregelten Bahnen verlaufen. Etwa 1500 Winterbegeisterte seien am Sonntag laut Schätzungen der Polizei vor Ort gewesen. Am Samstag hatten sich Anrufer über Falschparker beschwert.

Am „Schwarzen Mann“, am Erbeskopf, am Rösterkopf und am Idarkopf habe die Polizei am Sonntag kontrolliert, wie ein Sprecher mitteilte. Die Bilanz fiel positiv aus. Es sei laut Sprecher „nichts Auffälliges“ passiert. In der Eifel sowie im Hunsrück war es auch am Samstag ruhig geblieben. Die Polizei war mit Hinblick auf Falschparker und die Einhaltung der Corona-Regeln im Einsatz gewesen.

In Edenkoben war es am Sonntag „gut besucht, aber nicht überlastet“, wie ein Sprecher mitteilte. Die Gebiete rund um den Kalmit bei Maikammer (Kreis Südliche Weinstraße) und das Edenkobener Tal waren auch am Samstag wenig frequentiert gewesen.

Am Wochenende waren viele Zufahrtsstraßen zu den Ausflugsgebieten in Rheinland-Pfalz gesperrt. In der Eifel waren zum Beispiel die Zufahrten zu den Wintersportgebieten „Schwarzer Mann“ und „Wolfsschlucht“ wegen Schneebruchgefahr bis einschließlich 17. Januar gesperrt, hieß es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm.