Altenahr

Kein Trinkwasser-Abkochgebot mehr in weiteren Ahr-Dörfern

Gut dreieinhalb Monate nach der Flutkatastrophe im Ahrtal ist in der besonders betroffenen Verbandsgemeinde Altenahr das Abkochgebot für Trinkwasser in weiteren Dörfern aufgehoben worden. Eine Ausnahme bildet der Winzerort Reimerzhofen, der nach Angaben der Kreisverwaltung Ahrweiler vom Donnerstag „noch nicht über eine leitungsgebundene Trinkwasserversorgung verfügt“.

Von dpa/lrs
Trinkwasser
Die Gebührenstabilität beim Trinkwasser ist auch im Kreis Neuwied von der Entwicklung des Strompreises abhängig.
Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Illustration

Auch in Kreuzberg, Altenburg, Rech, Dernau, Dernau-Marienthal, Kirchsahr-Binzenbach und Kirchsahr-Burgsahr könne das Trinkwasser aus dem Wasserhahn dagegen wieder uneingeschränkt verwendet werden. Zahlreiche Laborkontrollen hätten die geforderte Qualität bestätigt. „Die Desinfektion des Trinkwassers mit Chlor und weitere zusätzliche Laborkontrollen werden noch fortgesetzt“, hieß es weiter.

Bei der Sturzflut am 14. und 15. Juli nach extremem Starkregen waren im Ahrtal 134 Menschen getötet und Tausende Häuser beschädigt oder zerstört worden. Auf weiten Flächen kam es zu Verunreinigungen. Inzwischen ist das Abkochgebot für Trinkwasser auch an vielen anderen Orten im Flusstal wieder aufgehoben.

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