Archivierter Artikel vom 25.06.2019, 16:50 Uhr

Kaiserslautern: Ausschlussverfahren gegen Banf vom Tisch

Kaiserslautern (dpa/lrs) – Beim 1. FC Kaiserslautern ist ein Ausschlussverfahren gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden Patrick Banf vom Tisch. „Die (...) notwendige Begründung – das Vorliegen eines Verstoßes gegen die Vereinsinteressen in erheblichem Maße – wurde von den Anwälten verneint“, erklärte der krisengeplagte Fußball-Drittligist in einer Pressemitteilung vom Dienstag. Den Antrag hatte ein Vereinsmitglied gestellt.

Patrick Banf
Patrick Banf, Aufsichtsratsvorsitzender beim 1. FC Kaiserslautern, sitzt auf dem Podium.
Foto: Uwe Anspach/Archivbild – dpa

Das Aufsichtsratstrio mit Banf, Jochen Grotepaß und Paul Wüst hatte am 16. Mai nach monatelangen Querelen für den Einstieg des Luxemburgers Flavio Becca beim finanziell angeschlagenen Traditionsverein gestimmt. Die FCK-Verantwortlichen hatten offiziell bestätigt, dass Becca im Gegenzug für sein Investment den Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Littig gefordert hatte.

„Einmal mehr besteht der Wunsch, dass eine Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Möglichkeiten des Vereins und dem Wunsch seiner Mitgliedervertreter nach Ruhe im Umfeld und Geschlossenheit erfolgt“, erklärte der FCK.

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