Mainz

Jeder siebte „Reichsbürger“ gilt als gewaltbereit

Jeder siebte „Reichsbürger“ in Rheinland-Pfalz weist aus Sicht der Landesregierung eine „gewisse Gewaltbereitschaft“ auf. Das sind 77 von rund 550 Menschen, geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Große Anfrage der SPD im Landtag hervor. Die SPD-Fraktion forderte am Montag, kein „Reichsbürger“ solle eine Waffe besitzen. „Wer einer Ideologie anhängt, die den Staat ablehnt, die Demokratie ablehnt, die Organe der Demokratie ablehnt und eine Gewaltbereitschaft in sich trägt, der darf auf keinen Fall eine Waffe zuhause haben“, sagte Fraktionschef Alexander Schweitzer. Sogenannte Reichsbürger erkennen Deutschland und seine Behörden nicht an.

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