Mainz

Inzidenz in Rheinland-Pfalz sinkt auf 65,5

Die Zunahme von Corona-Infektionen und -Sterbefällen in Rheinland-Pfalz hat sich die vierte Woche in Folge abgeschwächt. In der jetzt ausklingenden Woche bis Freitag nahm die Zahl der Infektionen um 3,1 Prozent, die der Todesfälle um 8,6 Prozent zu, wie aus Daten des Landesuntersuchungsamts vom Freitag hervorgeht.

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Corona-Schnelltest
Ein Corona-Schnelltest liegt in einer Apotheke.
Foto: Marijan Murat/dpa

Die Gesundheitsämter registrierten am Freitag (Stand 14.10 Uhr) 450 neue Infektionen. Aktuell sind demnach 10 924 Menschen in Rheinland-Pfalz mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert – der niedrigste Stand seit dem 5. November. Die Zahl der Patienten, die mit oder an Covid-19 starben, stieg um 35 auf 2718.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen und bezogen auf 100 000 Einwohner – sank auf 65,5. Das ist der niedrigste Wert seit dem 25. Oktober. Vor einer Woche waren es noch 84,7. Am schnellsten hatte sich die Pandemie kurz vor Weihnachten ausgebreitet, mit einer Inzidenz von 170,4 am 21. Dezember.

Am höchsten war die Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis (106,6) und im Kreis Birkenfeld (106,2). Zehn der 24 Kreise und 12 Städte sind unter der Inzidenz-Schwelle von 50, darunter auch die Landeshauptstadt Mainz (49,9). Am niedrigsten ist der Wert in der pfälzischen Stadt Zweibrücken mit 14,6.

Innerhalb von 24 Stunden wurden 116 Covid-19-Patienten neu in eines der rheinland-pfälzischen Krankenhäuser gebracht. Von 182 Covid-19-Patienten, die aktuell auf Intensivstationen behandelt werden, müssen 86 Patienten beatmet werden, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Freitag hervorgeht.

Die Pandemie begann in Rheinland-Pfalz Ende Februar 2020 mit einem positiven Test in Koblenz. Seitdem haben sich in dem Bundesland nachweislich 95 227 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert.

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