Frankfurt/Main

Immer mehr Menschen fahren zur Arbeit nach Hessen

Hessen und das Rhein-Main-Gebiet sind weiterhin starke Magneten für Arbeitskräfte. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl derjenigen, die zur Arbeit nach Hessen pendeln, erneut um vier Prozent auf mehr als 394 200 Männer und Frauen, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Berufspendler auf dem Weg zur Arbeit
Berufspendler auf dem Weg zur Arbeit.
Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Damit kommt mehr als jeder siebte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (15 Prozent) zur Arbeit aus einem anderen Bundesland. Ein gutes Viertel (108 300 Personen) kamen aus Rheinland-Pfalz, es folgen Pendler aus Bayern (66 200) und Nordrhein-Westfalen (64 600). Stichtag der Untersuchung war der 30. Juni 2019. 15 Jahre zuvor waren es erst 281 600 sogenannte Einpendler nach Hessen gewesen.

Den Einpendlern stehen 261 200 Hessen gegenüber, die ihrem Job in einem anderen Bundesland nachgehen. Das sind 2,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bevorzugte Ziele sind Arbeitsstätten in Baden-Württemberg (59 800) und Rheinland-Pfalz (55 200).

Für Deutschlands Pendlerhauptstadt Frankfurt liegen noch keine Zahlen für Mitte 2019 vor. Ein Jahr zuvor hatte die Statistik ergeben, dass knapp zwei von drei Arbeitnehmern aus anderen, auch hessischen Orten nach Frankfurt kommen. In Summe waren das mehr als 376 400 Männer und Frauen oder 64,5 Prozent der Beschäftigten in Hessens größter Stadt.

Pendleratlas nach Kreisen (Stand 2018)

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