Frankfurt/Main

IG Metall fordert für Kfz-Handwerker vier Prozent mehr Geld

Mit einer Forderung nach 4,0 Prozent mehr Geld zieht die IG Metall in die Tarifverhandlungen für rund 39 000 Beschäftigte des Kfz-Handwerks in Hessen, Thüringen, dem Saarland und der Pfalz. Die wirtschaftliche Lage der Betriebe habe sich trotz der Pandemie positiv entwickelt, erklärte Verhandlungsführer Josef Windpassinger am Mittwoch in Frankfurt. Die Werkstätten seien gut ausgelastet und hätten im vergangenen Jahr eine deutlich positive Rendite erzielt. Davon verlangten die Beschäftigten nun einen fairen Anteil. Warnstreiks sind ab Juni möglich. In Thüringen verlangt die Gewerkschaft zusätzlich Perspektiven zur Angleichung der Arbeitszeit an die im Westen. Für die rund 13 000 Beschäftigten im Tarifgebiet Rheinland-Rheinhessen wird erst im kommenden Jahr wieder verhandelt.

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Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

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