Archivierter Artikel vom 13.03.2021, 09:20 Uhr
Mainz

Homeoffice wird auch in Ministerien eifrig genutzt

Wegen der Corona-Pandemie arbeiten in rheinland-pfälzischen Betrieben zahlreiche Beschäftigte im Homeoffice. Auch in der Landesregierung machen viele Mitarbeiter von dieser Möglichkeit Gebrauch, wie aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Helga Lerch (fraktionslos) hervorgeht. Bei fast allen Ministerien lag demnach die Homeoffice-Quote – also der Anteil der Beschäftigten, die Telearbeit, mobiles Arbeiten oder sonstige Heimarbeit machen – Anfang Januar bei über 50 Prozent. Lediglich im Gesundheitsministerium (37 Prozent) und im Finanzministerium (42 Prozent) lag sie darunter.

Von dpa/lrs
Homeoffice
Eine Frau sitzt mit einem Laptop an einem Tisch im Homeoffice.
Foto: Fabian Strauch/dpa

Auf den drei ersten Plätzen bei der Homeoffice-Quote waren das Familienministerium (73 Prozent), das Bildungsministerium (63 Prozent) und das Innenministerium (62 Prozent). In der Staatskanzlei lag dieser Wert bei 56 Prozent. Erhebliche Abweichungen im Vergleich mit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 gehen dabei aus den vorgelegten Tabellen nicht hervor.

Den Mitarbeitern der Landesregierung sei schon vor Corona die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten angeboten worden, wo die Tätigkeit dies jeweils zugelassen habe, teilte das Innenministerium mit. Während der Pandemie seien technisch vorhandene Strukturen noch einmal erweitert worden, um mehr Homeoffice-Möglichkeiten zu schaffen. „Insoweit werden flexible Arbeitszeitmodelle, wie zum Beispiel Telearbeit und mobiles Arbeiten auch nach der Krise aufgrund der positiven Erfahrungen weiterhin Bestand haben“, betonte Staatssekretär Randolf Stich (SPD). Dabei sei selbstverständlich stets sicherzustellen, dass der Dienstbetrieb aufrechterhalten bleibe.

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