Archivierter Artikel vom 26.01.2020, 10:20 Uhr

Heike Makatsch würde gerne in Nachwuchs-Film spielen

Saarbrücken (dpa/lrs) – Die Schauspielerin Heike Makatsch („Hilde“, „Männerpension“) ist von der Arbeit des deutschsprachigen Filmemachernachwuchses begeistert. „Es sieht so spannend aus und so kompromisslos und so mutig“, sagte sie am Samstagabend beim 41. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken. Sie würde sich freuen, „wenn jemand, der aus der Filmlandschaft nicht mehr wegzudenken ist so wie ich, auch mal in solch einem Film mitspielen dürfte“.

Heike Makatsch
Die Schauspielerin Heike Makatsch.
Foto: Ursula Düren/dpa/Archivbild

Die 48-Jährige vergab bei der Abschlussgala des Filmfestivals die Auszeichnungen an den Schauspielnachwuchs. Die beiden Preise gingen an Maresi Riegner für „Irgendwann ist auch mal gut“ (Deutschland 2020) von Christian Werner und an Mehdi Meskar für „Nur ein Augenblick“ (Deutschland, Großbritannien 2019) von Randa Chahoud.

Den mit 36 000 Euro dotierten Max Ophüls Preis für den besten Spielfilm erhielt „Neubau“ (Deutschland 2020) von Johannes Maria Schmit. Zudem nahm Hauptdarsteller Tucké Royale für Buch und Schauspiel den Preis für den gesellschaftlich relevanten Film entgegen. Insgesamt wurden am Samstagabend 16 Auszeichnungen mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von knapp 120 000 Euro verliehen.

Filmfestival Max Ophüls Preis