Archivierter Artikel vom 14.12.2014, 16:55 Uhr

Hartmann: War nicht Quelle von Edathy

Berlin/Mainz (dpa) – Der Mainzer SPD-Bundestagabgeordnete Michael Hartmann hat die Behauptung von Sebastian Edathy zurückgewiesen, er habe seinen Parteifreund vor möglichen Kinderporno-Ermittlungen gewarnt.

Michael Hartmann (SPD)
Bundestagsabgeordneter Michael Hartmann (SPD).
Foto: Bernd Eßling/Archiv – DPA

«Die Darstellung von Herrn Edathy ist unzutreffend», geht aus einer persönlichen Erklärung von Hartmann hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Er habe sich um Edathy gekümmert und verschiedentlich über dessen Befürchtung, gegen ihn könne strafrechtlich ermittelt werden, auch kommuniziert. «Auf angebliche Informationen des damaligen BKA-Präsidenten Ziercke griff ich dabei nicht zurück», betont Hartmann in der Erklärung vom Sonntag.

Er verwies darauf, dass Edathy sich bislang auch mehrfach anders zu dem Sachverhalt geäußert habe. «Danach will er aus den Medien über die Ermittlungen gegen einen kanadischen Kinder-Pornoring erfahren haben.»