Mainz

Hand-Fehlbildungen: Experten warnen vor voreiligen Schlüssen

Fachleute der Mainzer Universitätsmedizin haben im Fall der ungewöhnlichen Häufung von Fehlbildungen Neugeborener an einer Gelsenkirchener Klinik vor voreiligen Schlüssen gewarnt. Der Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Fred Zepp, sprach „erstmal nur von einem frühen Signal“. Es müsse jetzt untersucht werden, wie stark sich die Befunde der Hand-Fehlbildungen ähnelten und ob es sich tatsächlich um eine Häufung oder nur um zufällige Ereignisse handle, sagte er am Mittwoch in Mainz. Zugleich forderte er fünf bis sechs regionale Geburtenregister nach Mainzer Vorbild in Deutschland.

dpa/lrs
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