Archivierter Artikel vom 04.06.2020, 18:30 Uhr
Mainz

Erste Planungen für kommendes Schuljahr stehen

In einem Brief an Schulleiter in Rheinland-Pfalz hat das Bildungsministerium erste Planungen für das kommende Schuljahr 2020/21 kundgetan. Demnach soll der Unterricht nach den Sommerferien wieder möglichst regulär stattfinden, sofern das Infektionsgeschehen dies zulässt, wie aus dem Schreiben hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur in Mainz vorlag und über das der SWR zuvor berichtet hatte. „Unser Ziel ist es, im Rahmen des Verantwortbaren zu möglichst viel Normalität zurückzukehren“, heißt es in dem von Staatssekretär Hans Beckmann (SPD) unterschriebenen Brief.

dpa/lrsLesezeit: 1 Minuten
Geschlossene Schule
Ein Schild mit der Aufschrift «Schule geschlossen!» am Tor eines Gymnasiums.
Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Sofern kein durchgehender Präsenzunterricht möglich sei, solle es im Wechsel Präsenzphasen und Fernunterricht geben. Gelten solle die reguläre Stundentafel, auch für den Fernunterricht soll es demnach verbindliche Stunden- und Wochenpläne geben. Schulfeste oder andere schulische Großveranstaltungen soll es zumindest im ersten Halbjahr noch nicht geben, auf Klassenfahrten zunächst bis zu den Herbstferien verzichtet werden.

Eine Notbetreuung aufgrund von Hygienevorschriften und Abstandsregeln wird im neuen Schuljahr dann erforderlich, wenn „die betreffenden Schülerinnen und Schüler regulären Unterricht hätten“. Für diese Notbetreuung soll anstelle von Lehrkräften möglichst anderes pädagogisches Personal eingesetzt werden. Mit Blick auf den Einsatz von Lehrern heißt es in dem Schreiben weiter, wenn das Infektionsgeschehen sich nicht negativ entwickele, führe im kommenden Schuljahr ein bestimmtes Lebensalter allein „ohne Hinzutreten einer risikoerhöhenden Grunderkrankung“ nicht dazu, dass eine Lehrkraft nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden könne.

Bericht SWR