Mainz

Innenminister

Ebling: Standort Rheinland-Pfalz in USA hochgeschätzt

Von dpa/lrs
Air Base Ramstein - Militärkrankenhaus
ARCHIV - Ein Verkehrsschild mit der Aufschrift "Air Base US Medical Center" steht an der Landstraße 369. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Innenminister Ebling ist zu Gesprächen über Außen- und Sicherheitspolitik nach Washington gereist. Dabei traf er auch ehemals in Rheinland-Pfalz stationierte US-Soldaten.

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Mainz (dpa/lrs). Rheinland-Pfalz wird nach den Worten von Innenminister Michael Ebling in den USA als Standort für das Militär und seine Angehörigen sowie als Drehscheibe sehr geschätzt. Bei seinen Gesprächen in Washington sei dem Standort Rheinland-Pfalz durchweg eine hohe Bedeutung zugeschrieben worden, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur zum Abschluss seiner fünftägigen USA-Reise.

Überall werde dabei «in langen Linien» gedacht. Im US-Haushalt für das laufende Jahr würden auch die geplanten Investitionen fortgeschrieben, vor allem für Schulen wie am Standort Baumholder, aber auch für das größte US-Hospital im Ausland in Weilerbach.

In den Gesprächen sei auch die Drehscheibenfunktion von Rheinland-Pfalz gewürdigt worden, etwa mit mehr stationierten Soldaten und der Ausbildung ukrainischer Soldaten. Ebling verwies auch auf das Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in der Pfalz am Dienstag. Der Schwerpunkt seiner Reise lag auf mehreren Terminen im US-Verteidigungsministerium, dem Pentagon. Zudem habe es Gespräche im US-Außenministerium und im Kongress gegeben.

Auch bei Gesprächen mit Republikanern im Kongress sei deutlich geworden, dass sie den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und den Auftrag der Nato im Blick hätten und wüssten, dass der Standort Rheinland-Pfalz gebraucht und weiter entwickelt werden müsse, sagte Ebling.

Er habe auch viele Soldaten und Soldatinnen getroffen, die sehr gute Erinnerungen an Rheinland-Pfalz hätten. Das Feedback sei unisono positiv gewesen, sagte der Minister. Bei seinen Gesprächen sei es auch immer darum gegangen, was Rheinland-Pfalz tun könne, damit sich die US-Soldaten und ihre Familien weiterhin in Deutschland wohl fühlten und wie die Standorte entwickelt würden.

Die US-Community in Rheinland-Pfalz umfasst nach Angaben des Ministeriums etwa 50.000 Menschen. Dazu gehören Soldatinnen und Soldaten, US-Zivilangestellte, Familienangehörige, Angehörige von US-Firmen, die zeitweise im Bundesland arbeiten, sowie ehemalige US-Streitkräfte, die geblieben sind.

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