Archivierter Artikel vom 29.01.2021, 16:40 Uhr
Mainz

Dreyer erwartet am Montag „verbindlichen Impfplan“

Vor dem Bund-Länder-Gipfel zum Impfschutz vor Corona-Infektionen hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ihre Erwartung konkreter Ergebnisse deutlich gemacht. „Wir wollen einen verbindlichen nationalen Impfplan, der festlegt, wann welcher Impfstoff kommt“, sagte Dreyer am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Der Plan müsse klare Vorgaben enthalten, wie das Ziel erreicht werden könne, dass bis zum 21. September alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen könnten.

Malu Dreyer (SPD)
Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD).
Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

„Der nationale Impfplan muss darüber hinaus aufzeigen, welches Sicherheitskonzept es gibt, wenn eine Lieferung ausfällt“, forderte Dreyer. Zusammen mit den Länderregierungschefs der SPD sei sie der Auffassung: „Das geht nur gemeinsam.“ Die Länder seien bereit, neue Produktionsstätten mit schnellen Genehmigungsverfahren zu unterstützen.

Dreyer hatte am Donnerstag in ihrer sechsten Regierungserklärung zur Corona-Pandemie im Landtag in Mainz gefordert, dass jetzt „alle staatlichen Ebenen verantwortungsvoll zusammenarbeiten“ müssten. Bundesregierung, Länderchefs, Pharmaindustrie, Zulieferer und die entscheidenden EU-Stellen müssten an einen Tisch.

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