Archivierter Artikel vom 07.04.2020, 17:10 Uhr
Mainz

Dreyer besucht Hersteller von Beatmungsgeräten im Westerwald

Angesichts des in der Corona-Krise großen Bedarfs an Beatmungsgeräten hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag einen Hersteller im Land besucht. Es sei beeindruckend, wie auf Hochtouren gearbeitet werde, sagte die Regierungschefin bei der Firma Fritz Stephan in Gackenbach im Westerwald. Das Unternehmen nehme wie andere auch eine wichtige Position im sogenannten „Rheinland-Pfalz-Programm Beschaffung“ ein.

dpa/lrs
Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz
Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz.
Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Im Zuge dieses Programms hat das Land nach Angaben der Staatskanzlei bei Fritz Stephan 250 Intensivbeatmungsgeräte im Wert von etwa fünf Millionen Euro bestellt. 15 Geräte stünden derzeit bereit, die an Krankenhäuser geliefert werden könnten. Weitere sollen in den kommenden Wochen folgen.

Normalerweise ist die Firma aus Gackenbach spezialisiert auf Beatmungsgeräte für Früh- und Neugeborene. Angesichts der Corona-Pandemie steht nun aber die Produktion von Geräten für Erwachsene im Vordergrund. „Da in der aktuellen Situation ein besonders hoher Bedarf an Beatmungsgeräten für Erwachsene besteht, haben wir unsere Produktion umgestellt“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Rainer Hafermann nach einer Mitteilung.