Saarbrücken

Drei Geldautomaten-Sprengungen bisher im Saarland

Im Saarland sind in diesem Jahr bislang drei Geldautomaten gesprengt worden. Dies seien genauso viele wie zum selben Zeitpunkt des vergangenen Jahres und auch des gesamten Jahres 2020, teilte das Landespolizeipräsidium in Saarbrücken auf dpa-Anfrage mit. In jeweils zwei der drei Fälle sei es den Tätern nicht gelungen, Bargeld zu entwenden.

Von dpa/lrs

Der bei diesen Taten angerichtete Sachschaden ist nach Angaben der Ermittler in allen Fällen hoch: Neben einem Schaden in der Regel in Höhe von 20.000 bis 30.000 Euro allein am Automaten komme ein Schaden am Gebäude oft zwischen 20.000 und 100.000 Euro dazu, hieß es.

Der Anteil der ausländischen Tätergruppierungen sei bei den Sprengungen von Geldautomaten „sehr hoch“. Zu den Motiven der oft reisenden Täter könne keine Aussage gemacht werden: „Jedoch ist festzuhalten, dass in der Regel relativ hohe Summen in den Geräten vorgehalten werden“, teilten die Ermittler mit. Zudem sei das Entdeckungsrisiko vor der Tat „relativ gering, da es normalerweise nicht zu einer Konfrontation mit den Geschädigten kommt“.

In Rheinland-Pfalz haben Geldautomaten-Sprenger dieses Jahr bereits 17 Mal zugeschlagen, wobei es in 7 Fällen nicht zur Entwendung von Bargeld gekommen sei, teilte das Landeskriminalamt in Mainz mit. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum des Vorjahres standen 25 Sprengungen von Geldautomaten in der Statistik – in 13 Fällen blieben die Täter ohne Beute.

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