Archivierter Artikel vom 01.03.2021, 17:20 Uhr
Saarbrücken

Blumenhändler und Floristen protestieren vor Staatskanzlei

Blumenhändler und Floristen haben in Saarbrücken die vollständige Öffnung von Blumengeschäften und Gärtnereien im Saarland gefordert. Mit Transparenten, Primeln und Rosen zogen am Montag laut Veranstalter etwa 70 Menschen vor die Staatskanzlei, um ihre Forderungen vorzutragen.

Von dpa/lrs
Kundgebung von Blumengeschäften und Gärtnereien
Ein Behälter mit Rosen steht auf dem Ludwigsplatz.
Foto: Oliver Dietze/dpa

Die Teilnehmer kritisieren demnach, dass sie ihre Ware lediglich im Außenbereich verkaufen und Kunden den Innenbereich von Gärtnereien und Blumengeschäften nur unter strengen Auflagen betreten dürfen. Das sei vor allem für individuell angefertigte Blumensträuße und Trauergestecke ein Problem.

Zudem stelle der Verkauf von Pflanzen in Supermärkten oder anderen branchenfernen Betrieben einen Konkurrenzdruck für Blumenhändler dar. Die Teilnehmer forderten, dass bei einem möglichen nächsten Lockdown die Branche von Schließungen ausgenommen werde.

Am Montag hatte es im Saarland erste Lockerungen des Corona-Lockdowns gegeben. Seitdem ist es wieder erlaubt, im Außenbereich von Gärtnereien Blumen zu kaufen. Beim sogenannten Termin-Shopping in Geschäften des Einzelhandels darf nach vorheriger Terminvereinbarung höchstens ein Kunde und eine weitere Person des Hausstandes zeitgleich im Laden sein. Unter anderem durften auch Frisöre wieder öffnen.

An diesem Mittwoch (3. März) schalten sich die Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen, um den weiteren Kurs in der Corona-Pandemie zu beraten.

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