Archivierter Artikel vom 03.03.2021, 20:10 Uhr

Biotechnologieunternehmen bekommt Zulassung für Selbsttests

Wendelsheim/Mainz (dpa/lrs)- Das rheinhessische Biotechnologieunternehmen Aesku.Diagnostics hat nach Angaben der Landesregierung eine Sonderzulassung für Laien-Tests auf das Coronavirus erhalten. „Schnell- und Eigentests können den Wendepunkt in der Pandemiebekämpfung darstellen. Ich bin sehr stolz, dass wir mit Aesku.Diagnostics ein Unternehmen im Land haben, das in der Lage ist, in kurzer Zeit sehr viele Eigentests herzustellen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Mittwoch in Mainz. „Ich gehe davon aus, dass diese sehr bald im Einzelhandel verfügbar sein werden.“

Coronavirus-Darstellung
Eine 3D-Darstellung eines Coronavirus.
Foto: Uncredited/Centers for Disease Control and Prevention/AP/dpa/Archivbild

Der Test ist ein Antigentest für Bürger zum Nachweis von Sars-CoV-2 und basiert auf einem Nasenabstrich. Die Eigentests ermöglichten es allen, sich in einem ersten Schritt selbst zuhause zu testen und im Fall eines positiven Ergebnisses frühzeitig die notwendigen Maßnahmen wie Isolation zu ergreifen. „Das gibt den Menschen ein Stück mehr Sicherheit und stärkt auch ihre Eigenverantwortung“, sagte Dreyer. Ein positives Ergebnis eines selbst durchgeführten Testes müsse durch einen PCR-Test bestätigt werden.

Die Mischung aus Eigentests und Schnelltests, die geschultes Personal durchführen müssen, seien ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg aus dem Shutdown. Deswegen setze Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den Kommunen alles daran, dass überall im Land Schnelltestzentren entstehen. Rund 1500 Schnelltesthelferinnen und -helfer hätten sich bereits gemeldet. Die Schulungen des Landesamts für Jugend und Soziales hätten bereits begonnen.

© dpa-infocom, dpa:210303-99-676251/2

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