Archivierter Artikel vom 13.12.2019, 06:20 Uhr
Mainz

BioNTech-Chef rechnet künftig mit früherer Krebs-Diagnostik

Der Chef des Biotechnologie-Unternehmens BioNTech, Ugur Sahin, erwartet in den kommenden Jahren deutliche Verbesserungen bei der Erkennung von Krebserkrankungen. „Ich gehe davon aus, dass sich die Krebs-Frühdiagnostik in zehn bis 15 Jahren dramatisch geändert haben wird“, sagte der Mitbegründer der Firma, die vor kurzem an die US-Technologiebörse Nasdaq gegangen ist, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. „Die meisten Krebsarten werden durch genetische Bluttests bereits in einem Frühstadium diagnostizierbar werden.“ Für die breite Öffentlichkeit sei das noch nicht sichtbar, es werde aber kommen. „Auf diesen Fortschritt möchten wir mit unserem Therapieansatz andocken.“

dpa/lrs
Ugur Sahin
Ugur Sahin, Vorstandsvorsitzender des Biotechnologie-Unternehmens BioNTech.
Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

BioNTech entstand 2008 in Mainz und hat mittlerweile mehr als 1100 Mitarbeiter weltweit. Das Unternehmen arbeitet unter anderem an individualisierten, auf einzelne Patienten zugeschnittenen Immuntherapien gegen Krebs.

Deutscher Biotechnologie-Report 2019 von EY