Trier

Autofahrer flüchtet vor Polizei und beschädigt Streifenwagen

Ein 18-jähriger Autofahrer ohne Führerschein ist vor der Polizei geflüchtet und hat während seines Fluchtmanövers drei Streifenwagen beschädigt. Als der Fahrer erkannte, dass Polizisten eine Verkehrskontrolle durchführen wollten, habe er plötzlich sein Tempo erhöht und die Flucht ergriffen, teilten die Polizei in Trier am Sonntag mit. Mit über 110 km/h Stundenkilometern sei er in Richtung des Trierer Zentrums gerast und habe dabei mehrere rote Ampeln ignoriert. Die Verfolgungsjagd führte in der Nacht zum Sonntag nach Polizeiangaben über die Autobahn 602, die A1 Richtung Saarbrücken, die Bundesstraße 407 sowie über mehrere Landesstraßen in der Umgebung.

Von dpa/lhe
Polizist
Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Weil der aggressive Autofahrer mehrere in die Verfolgung involvierte Streifenwagen beschädigte, sei die Aktion zwischenzeitlich unterbrochen worden, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Auf der L148 sei der 18-Jährige feldeinwärts gefahren, um einer Straßensperre auszuweichen. Als er anschließend wieder auf die A1 auffuhr, konnten die Beamten das Fahrzeug schließlich stoppen und der Flucht ein Ende setzen.

Der 18-Jährige habe zunächst versucht, die Flucht zu Fuß fortzusetzen. Die Beamten konnten den Flüchtigen aber kurze Zeit später erwischen. Sein 17-jähriger Beifahrer habe sich ohne Widerstand festnehmen lassen. Die Polizei gab außerdem an, mutmaßliche Drogen im Fahrzeug gefunden zu haben. Gegen die beiden jungen Männer wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

© dpa-infocom, dpa:211010-99-547352/2

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