Arzt kann Theologiestudium nicht automatisch von der Steuer absetzen

Neustadt/Weinstraße (dpa/lrs) – Ein Arzt darf ein Theologiestudium als Fortbildung für Seelsorge nicht automatisch von der Steuer absetzen – das hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden. Ein Facharzt für Nuklearmedizin hatte in der Einkommensteuererklärung 2007 bei Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit rund 1600 Euro Aufwendungen hierfür als Werbungskosten aufgeführt, teilte das Gericht am Dienstag in Neustadt/Weinstraße mit. Er wollte schwer kranke Patienten per Seelsorge besser betreuen, weil bei vielen Selbstmordgefahr bestehe. Das Medizinstudium vermittle diese Kompetenzen aber zumindest in den ersten Semestern nicht.

Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net