Saarbrücken

Arbeitsmarkt

Arbeitslosenquote klettert im Saarland auf 6,9 Prozent

Von dpa/lrs
Arbeitsmarktzahlen
Die Arbeitslosenquote für den Kreis Neuwied ist im Juni ganz leicht gesunken.  Foto: Sina Schuldt/dpa

Die Zahl der Männer und Frauen ohne Arbeit geht leicht nach oben. Es werden weniger offene Arbeitsstellen im Land registriert.

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Saarbrücken (dpa/lrs) – Im Saarland sind im Juni wieder mehr Frauen und Männer ohne Job gezählt worden. Die Zahl der Menschen ohne Arbeit lag bei rund 36.500 Personen im Bundesland, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Saarbrücken mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat Mai entspricht das einem Anstieg von gut 300 Arbeitslosen.

Arbeitslosenquote steigt leicht

Die Arbeitslosenquote habe sich um 0,1 Punkte auf 6,9 Prozent erhöht. Vor einem Jahr lag die Quote im Saarland noch bei 6,7 Prozent. Die Bundesagentur griff für die Statistik auf Datenmaterial zurück, das bis zum 13. Juni vorlag.

Im Juni meldeten sich im Saarland 1900 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Das seien 200 oder 8,6 Prozent weniger als vier Wochen zuvor gewesen, berichtete die Regionaldirektion. 1500 Personen hätten die Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit wieder beenden können, 300 oder 17,7 Prozent weniger als im Mai.

Weniger offene Stellen

9000 offene Arbeitsstellen seien im Saarland gezählt worden. Das seien 20 oder 0,2 Prozent weniger als im Vormonat Mai, teilte die Regionaldirektion mit. Im Vergleich zum Juni des Vorjahres seien 1900 oder 17,6 Prozent weniger Stellen registriert worden. Die meisten offenen Stellen habe es in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie im verarbeitenden Gewerbe und im Handel gegeben.

«Im ersten Halbjahr wurden deutlich weniger Arbeitsstellen gemeldet als noch im Vorjahr», erklärte Walter Hüther, Geschäftsführer Interner Service der Regionaldirektion, die Entwicklung im Saarland. 9100 Stellen seien in den ersten sechs Monaten registriert worden und damit 3000 oder 24,7 Prozent weniger als vor einem Jahr.

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