Archivierter Artikel vom 07.05.2021, 15:30 Uhr
Mainz (dpa/lrs)

Ab Mittwoch: Öffnung von Regionen mit Inzidenz unter 100

Mainz (dpa/lrs). Rheinland-Pfalz lockert von kommenden Mittwoch an die Corona-Regeln in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz unter 100. Der gesamte Handel kann wieder öffnen, für ihn gelten dann die gleichen Bedingungen wie in den Lebensmittelgeschäften, kündigte die Staatskanzlei nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts am Freitag in Mainz an. Zudem soll die Vermietung von Ferienwohnungen und die Übernachtung in Wohnmobilen mit eigenen sanitären Anlagen dann wieder möglich sein.

Von dpa/lrs
Maskenpflicht
Ein Plakat mit der Aufschrift «Maskenpflicht».
Foto: dpa

„Weitere Anpassungen im Bereich Sport werden folgen“, heißt es in der Mitteilung. Mit Blick auf die Pfingstferien könne auch der Tourismus und die Gastronomie mit einer Perspektive rechnen. Rechtzeitig zum Pfingstwochenende – ab Freitag dem 21. Mai – sollen in einer zweiten Stufe des Perspektivplans weitere Öffnungen erfolgen. Ein dritter Öffnungsschritt ist ab Mittwoch dem 2. Juni zu Fronleichnam geplant. Immer vorausgesetzt, die Bundes-Notbremse greift nicht, also die Inzidenz der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen liegt stabil unter 100.

„Die Details werden von den zuständigen Ministerien erarbeitet und die Landesregierung wird sich in den kommenden Tagen eng mit den Kommunalen Spitzenverbänden, den Industrie- und Handelskammern, dem Hotel- und Gaststättenverband Dehoga sowie dem Einzelhandelsverband beraten und abstimmen“, heißt es in der Mitteilung. Ein Beschluss soll am kommenden Dienstag im Ministerrat getroffen werden.

„Das Licht am Ende des Tunnels wird jeden Tag heller“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wir gehen mit vorsichtigen Schritten einem guten Sommer entgegen. Viele Menschen im Land sind bereits geimpft. Wir bleiben aber vorsichtig, denn die Gefahr durch das Virus ist noch nicht abgewendet.“ Die Situation auf den Intensivstationen entspanne sich zwar, „das medizinische Personal ist aber am Ende der Belastbarkeit angelangt“.

© dpa-infocom, dpa:210507-99-508978/7