555 000 Euro flogen in die Luft: Mehr Schäden wegen gesprengter Geldautomaten

Mainz (dpa/lrs) – Die durch gesprengte Geldautomaten entstandenen Schäden haben in Rheinland-Pfalz zugenommen. Lagen sie 2014 noch bei geschätzt 252 500 Euro, waren es im vergangenen Jahr rund 555 000 Euro.

Serie von Geldautomaten-Sprengungen
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Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums in Mainz auf eine Kleine Anfrage eines CDU-Landtagsabgeordneten hervor. Dabei veränderte sich die Zahl der Fälle nicht, sowohl 2014 als auch 2015 gab es jeweils zwei erfolgte und zwei versuchte Sprengungen im Land.

Damit rangiert Rheinland-Pfalz weit hinter dem Nachbarland Nordrhein-Westfalen. Laut Bundeskriminalamt gehen die Täter meist ähnlich vor: Ein Gas oder Gasgemisch werde in den Automaten eingeleitet und dann entzündet. Nur selten werde Pyrotechnik oder gewerblicher Sprengstoff eingesetzt.

Antwort des Innenministeriums zu gesprengten Geldautomaten