Saarbrücken

1. FC Saarbrücken will nach vorne schauen

Sportdirektor Jürgen Luginger hat die Fans des 1. FC Saarbrücken nach der viel kritisierten Derby-Niederlage in Kaiserslautern zur Besinnung gerufen. „Wir waren alle sehr enttäuscht, aber wir müssen das richtig einordnen. Wir sollten das große Ganze nicht vergessen: Dass wir eine tolle Saison spielen“, sagte der 53-Jährige am Dienstag. Luginger hatte sich extra in die Online-Pressekonferenz des Fußball-Drittligisten eingeschaltet und ein Statement abgegeben.

Von dpa/lrs
Lukas Kwasniok hält den Spielball in den Händen
Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok hält den Spielball in den Händen.
Foto: Uwe Anspach/dpa

Vor allem in sozialen Netzwerken gab es viel Kritik und auch Häme für den Aufsteiger und Tabellensechsten nach dem 1:2 beim FCK. Trainer Lukas Kwasniok hatte eingeräumt: „Auch für mich ist es die größte und schlimmste Niederlage.“ Inzwischen blickt der 39-Jährige optimistisch auf das nächste Duell mit einem Südwest-Club am Mittwoch (19.00 Uhr) gegen den SV Waldhof Mannheim. „Die Fahnen wehten zwei Tage auf halbmast, völlig zu recht. Dennoch gilt es nach einer Trauerveranstaltung nach vorne zu schauen“, sagte Kwasniok und versprach: „Wir sind da, ich marschiere vorneweg und die Mannschaft hinterher.“

Luginger verwies auf die ausstehenden sechs Spiele und den Landespokal, über den sich der Club wieder für den DFB-Pokal qualifizieren möchte. „Das geht nur zusammen, da brauchen wir eine positive Stimmung“, sagte der Sportchef. Er betonte erneut, dass Kwasniok bis zum Saisonende Chefcoach bleibt. Für die kommende Spielzeit steht bereits Uwe Koschinat als sein Nachfolger fest.

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Spieltag und Tabelle 3. Liga

Kader 1. FC Saarbrücken