Mainz

Unimedizin Mainz muss bisher höchsten Verlust hinnehmen

Die Universitätsmedizin Mainz hat im vergangenen Jahr ihren bislang höchsten Verlust hinnehmen müssen. Das Defizit stieg um rund 80 Prozent auf 59,7 Millionen Euro, wie der Vorstandsvorsitzende Norbert Pfeiffer am Mittwoch mitteilte.

Notaufnahme am Uniklinikum Mainz
Ein Patient wird durch Sanitäter direkt in die Notaufnahme gebracht.
Foto: Andreas Arnold/Archiv – dpa

Darin enthalten sind den Angaben zufolge gestiegene Sanierungskosten und zusätzliche Rückstellungen von 22 Millionen Euro, etwa aus steuerlichen Gründen, wegen neuer gesetzlicher Anforderungen oder auch aufgrund von Klagen der Krankenkassen.

Als Aufsichtsratsvorsitzender sagte der Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, Denis Alt (SPD), das Land erwarte, „dass das wirtschaftliche Ergebnis sich verbessert“. Die Mainzer Unimedizin ist die einzige Einrichtung ihrer Art in Rheinland-Pfalz. dpa