Koblenz

Compugroup bestätigt Prognose und will Dividende zahlen

Der auf Arztpraxen und Apotheken spezialisierte IT-Anbieter Compugroup will trotz der Coronavirus-Krise die Dividende stabil halten und bleibt bei seinem Geschäftsausblick. Für 2019 sollen die Anteilseigner trotz eines Gewinnrückgangs eine Dividende von 50 Cent je Aktie und damit auf dem Niveau des Vorjahres erhalten, wie das MDax-Unternehmen am Mittwoch in Koblenz mitteilte.

Frank Gotthardt steuert die Geschicke der CompuGroup in Koblenz. Sein Unternehmen ist weltweit tätig, braucht aber – wie viele andere Firmen aus der Region – auch hier qualifiziertes Personal.
Frank Gotthardt steuert die Geschicke der CompuGroup in Koblenz. Sein Unternehmen ist weltweit tätig, braucht aber – wie viele andere Firmen aus der Region – auch hier qualifiziertes Personal.
Foto: Jens Weber

Bei der bereits am 5. Februar vorgelegten Prognose hält das Unternehmen fest, der Umsatz soll dementsprechend auf 765 bis 815 (Vorjahr: 746 Mio) Millionen Euro klettern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen dürfte zwischen 195 und 215 Millionen Euro landen, nach 178 Millionen Euro 2019.

Das Unternehmen will zudem auch unverändert an dem Zeitplan für den beabsichtigten Formwechsel von einer Europäischen Aktiengesellschaft (SE) in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) bleiben. Dieser soll der Hauptversammlung am 13. Mai 2020 vorgeschlagen werden.