Simmern

PI Simmern – Wochenendpressebericht für das WE 20-22.01.2023

Das Wochenende war geprägt von zahlreichen witterungsbedingten Einsätzen.

Von Polizeidirektion Koblenz (ots)
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Symbolbild
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Foto: dpa

Der am Freitagnachmittag einsetzende starke Schneefall führte dazu, dass insbesondere auf den Steigungs- und Gefällstrecken im Dienstgebiet zahlreiche Lkw und Pkw feststeckten.
Ursache hier war leider oft auch die fehlende Winterbereifung sowie die Unvernunft einiger Verkehrsteilnehmer. Durch die querstehenden Fahrzeuge war auch der Einsatz der Winterdienste nur erschwert möglich.
Neben zwei nicht witterungsbedingten Unfällen mit Sachschaden ereigneten sich insgesamt 25 der Polizei gemeldete Unfälle im Zusammenhang mit den winterlichen Fahrbahnverhältnissen. Dabei wurden vier Personen leicht verletzt. Unfallursache war hier zumeist die nicht den Fahrbahnverhältnissen angepasste, zu hohe Geschwindigkeit.
Hervorzuheben ist hier ein mit Lebensmitteln beladener Sattelzug, der an der Abfahrt Kastellaun / Roth der Hunsrückhöhenstraße von der Fahrbahn abkam und geradeaus in die Böschung prallte. Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt und es entstand hoher Sachschaden an der Zugmaschine. Der Abfahrtsbereich war für die Dauer der Bergung durch ein Spezialunternehmen für mehrere Stunden nur erschwert passierbar und zeitweise voll gesperrt. Im Einsatz war hier auch die Feuerwehr Kastellaun.
Bei drei Unfällen auf Parkplätzen wurden Pkw beim Ein- oder Ausparken von anderen Pkw beschädigt. Hier entfernten sich die Verursacher aber ohne sich um die Regulierung des Fremdschadens zu kümmern.
Am Abend Samstag wurde bei der Kontrolle eines Fahrzeugführers festgestellt, dass dieser sein Fahrzeug offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt hat. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Ferner kam es zu mehreren Streitigkeiten unter Personen, auch unter Nachbarn, bei denen die Polizei gerufen wurde und schlichtend einschreiten musste.
In den frühen Morgenstunden des Sonntags meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer freilaufende Pferde auf der B50 und der Autobahn 61 bei Rheinböllen. Die Straßen wurden von den Polizeikräften der PI Simmern und der Autobahnpolizei Mendig abgesichert. Ein Tier wurde von den eingesetzten Beamten eingefangen, die anderen drei hielten sich zwischenzeitlich neben der Fahrbahn auf und wurden örtlich gebunden. Der informierte Tierhalter übernahm zeitnah die Tiere von der Polizei.
Auf der Autobahn 61 ereignete sich kurz vor dem Rasthof Hunsrück in Fahrtrichtung Ludwigshafen am Samstag um 03:00 Uhr ein Verkehrsunfall. Ein Sattelzug stieß dort nicht witterungsbedingt im Baustellenbereich gegen die mittlere Betonschutzwand, stellte sich quer und blockierte so bis zur Bergung über mehrere Stunden die Fahrspur. Hier unterstützten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Simmern die Autobahnpolizeistationen Mendig und Gau-Bickelheim bei den Sperrmaßnahmen. Die Autobahn war ab 10:00 Uhr im Unfallbereich zumindest einspurig wieder befahrbar, so dass die Vollsperrung ab diesem Zeitpunkt wieder aufgehoben werden konnte.

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