Archivierter Artikel vom 28.10.2021, 10:40 Uhr

Drei Polizeidienststellen unter neuer Leitung

Bitburg / Wittlich /Trier (ots) – Polizeipräsident Friedel Durben stellte der Öffentlichkeit am Dienstag, 26. Oktober, drei Führungskräfte in herausragenden Leitungsfunktionen vor.

Von Polizeipräsidium Trier (ots)
v. l. n. r.: Kriminalrat Andreas Thieltges, Polizeipräsident Friedel Durben, Kriminaloberrat Patrick Niegisch, Polizeirat Mike T



Im Rahmen einer Feierstunde im Haus Beda in Bitburg führte er die neunen Polizei- und Kriminalinspektionsleiter vor Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und Polizei offiziell in ihre Ämter ein: „Heute ist ein wichtiger und besonders schöner Tag für das Polizeipräsidium Trier und ich freue mich, dass ich Sie uns als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger aus der Eifelregion die Ehre erweisen. Denn als bürgernahe Polizei wünschen und brauchen wir den engen Schulterschluss mit den Menschen,“ begann Durben seine Begrüßung.

Sodann begrüßte er den neuen Leiter der Polizeiinspektion Bitburg, Polizeirat Mike Thull, den neuen Leiter der Kriminalinspektion Wittlich, Kriminaloberrat Patrick Niegisch und den neuen Leiter der Kriminalinspektion Trier, Kriminalrat Andreas Thieltges.

Polizeirat Mike Thull hat am 1. Oktober die Leitung der Polizeiinspektion Bitburg übernommen. Der 35-Jährige stammt aus der Eifel und kommt direkt nach dem Masterabschluss der Deutschen Hochschule der Polizei zur Polizeiinspektion Bitburg. Thull hat nach dem Abitur sein Studium an der heutigen Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz begonnen und im April 2009 mit dem Verwaltungsdiplom abgeschlossen. Zunächst waren Sie Einsatzsachbearbeiter bei der Bereitschaftspolizei und später im Einzeldienst bei der PI Prüm. Ab 2012 hat er sich für Führungsämter innerhalb der Polizei beworben und diese im Rahmen von Fördermaßnahmen, u. a. bei den Polizeiinspektionen Trier, Daun und Bitburg sowie bei der Kriminalpolizei und im Führungsstab des Polizeipräsidiums übernommen. Vor Beginn des Masterstudienganges war er als Dienstgruppenleiter bei der Polizeiautobahnstation Schweich eingesetzt.

Mit der Polizeiinspektion Bitburg übernimmt Thull die fllächenmäßig größte im Polizeipräsidium Trier. Er trägt damit die Verantwortung für die Sicherheit der nahezu 80.000 Menschen aus 148 Gemeinden in der Bitburger Eifel. Darin enthalten sind auch fast 15.000 amerikanische Soldaten und Ihre Familien.

„Als Leiter der Polizeiinspektion sind Sie das Gesicht und die Stimme der Polizei in der Region und tragen Verantwortung für 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,“ sagte Polizeipräsident Durben und beglückwünschte Polizeirat Thull zu seiner neuen Aufgabe.

Gleichzeitig dankte er dessen Vorgänger, Polizeioberrat Christian Hamm, der die Polizeiinspektion Bitburg vom März 2018 bis zu seinem Wechsel zur Polizeiinspektion Trier am 1. Juni 2021 geleitet hatte. Hamm habe die Polizeiinspektion Bitburg durch intensive Netzwerk- und proaktive Öffentlichkeitsarbeit zu einer anerkannten Institution in der Region gemacht und den Begriff der „BitBürger Polizei“ geprägt, sagte der Polizeipräsident. „Eine Deiner Leitlinien ist es, die Menschen durch transparente sowie bürgerorientierte Polizeiarbeit mitzunehmen, zu beteiligen und dadurch Akzeptanz für polizeiliches Handeln zu schaffen,“ so Durben.

Der Polizeipräsident dankte auch dem stellvertretenden Dienststellenleiter, Erster Polizeihauptkommissar Hans-Jürgen Riemann, der die Leitung der Dienststelle übergangsweise kommissarisch übernommen hatte.

Seit dem 1. Oktober leitet Kriminaloberrat Patrick Niegisch die Kriminalinspektion Wittlich. Damit ist der 1981 in Bitburg geborene Beamte zusammen mit seinem Team für die Bekämpfung wesentlicher Straftaten der mittleren und schweren Kriminalität in der gesamten Eifel zuständig.

Niegisch begann seine polizeiliche Laufbahn 2001. Sein Studium an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz absolvierte er mit überdurchschnittlichen Leistungen. 2006 wechselte er in die kriminalpolizeiliche Laufbahn.

Nach dem Abschluss des Masterstudienganges an der Deutschen Hochschule der Polizei kam Niegisch im Oktober 2015 als Dozent für Kriminalistik, Kriminologie und Kriminaltechnik an die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, bevor er im Frühjahr 2019 die Leitung der Kriminalinspektion Trier übernahm.

„Als Leiter der Kriminalinspektion Wittlich sind Sie der unmittelbare Vorgesetzte von 54 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,“ sagte Polizeipräsident Durben, „der Dienstbezirk mit ca. 290.000 Einwohnern erstreckt sich über 3.600 Quadratkilometer, deckt 153 km Grenze zu Luxemburg und Belgien ab und ist damit die größte Flächeninspektion in Rheinland-Pfalz.“ Der große Dienstbezirk mit relativ geringer Bevölkerungsdichte und der Grenzbezug wirke zwar attraktiv für örtliche als auch für ausländische reisende Täter, führte der Polizeipräsident aus und nannte Drogenkriminalität, Drogentransit, Wohnungseinbrüche und Sprengung von Geldautomaten als exemplarische Deliktsfelder.

Durben: „Trotzdem liegt die Aufklärungsquote Ihrer Dienststelle bei beeindruckenden 71,2 Prozent. Durch die Vernetzung mit unseren Polizeidienststellen in der Eifel und denen unserer Nachbarn aus Luxemburg, Belgien und in Nordrhein-Westfahlen werden Sie die Sicherheit der hier lebenden Menschen gewährleisten.“

Der Polizeipräsident wünschte Kriminaloberrat Niegisch viel Erfolg bei seiner neuen Arbeit und dankte dem stellvertretenden Dienststellenleiter, Erster Kriminalhauptkommissar Bernd Rehm, der die Kriminalinspektion Wittlich über drei Jahre kommissarisch geleitet hatte.

Als dritte Führungskraft in einer neuen Position begrüßte Polizeipräsident Durben Kriminalrat Andreas Thieltges. KR Thieltges folgte KOR Niegisch und leitet seit dem 1. Oktober die Kriminalinspektion Trier. „Sie sind 37 Jahre alt, seit 16 Jahren Polizist und der dritte Eifeler, dem ich heute die Leitung einer Dienststelle überantworten darf,“ sagte Durben.

Nach dem Abschluss der Ausbildung und ersten Einsatzerfahrungen bei der Bereitschaftspolizei wechselte Thieltges zur Kriminalpolizei. 2014 erhielt er die Zulassung zum Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster und arbeitete nach dessen Abschluss als Dozent für Polizei- und Verwaltungsrecht an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz.

„Immer neue Kriminalitätsphänomene fordern die Polizei nahezu tagtäglich heraus, sie richten unbeschreibliches menschliches Leid und große Vermögensschäden an. Mit Professionalität, Engagement, Kreativität, Ausdauer und in Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Partnern aus der Bürgergesellschaft werden Sie und Ihr Team sich dieser Herausforderung stellen,“ zeigte sich der Polizeipräsident zuversichtlich.

Grußworte und Glückwünsche überbrachte der Erste Beigeordnete der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm, Michael Billen, stellvertretend für die Bevölkerung und die kommunalen Kooperationspartner.

Im Namen des Personals und der Personalvertretungen begrüßte der Vorsitzende des Gesamtpersonalrats des Polizeipräsidiums Trier, Peter Kretz, die „Neuen“: „Wir freuen uns, dass ihr da seid!“

Hubertus Kesselheim stellte als Polizeiseelsorger die hohen Anforderungen an die Empathie der Führungskräfte für ihre Mitarbeitenden und für die von Kriminalität und Unglücksfällen betroffenen Menschen heraus. Auch er bot den Führungskräften seine Unterstützung an.

Stellvertretend für die drei neuen Dienststellenleiter bedankte sich Polizeirat Thull für das in sie gesetzte Vertrauen. Er betonte das Selbstverständnis der Polizei, als Garant für Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit für die Gesellschaft einzustehen. Dies sei ein Anspruch der Bevölkerung an ihre Polizei, dem sie uneingeschränkt verpflichtet seien.

Im Namen seiner Kollegen lud er die anwesenden Gäste und die Bürgerinnen und Bürger zum Gespräch und zur Zusammenarbeit für das Gemeinwohl ein.

Das Foto zeigt von links: Kriminalrat Andreas Thieltges, Polizeipräsident Friedel Durben, Kriminaloberrat Patrick Niegisch, Polizeirat Mike Thull

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