Archivierter Artikel vom 04.03.2021, 15:50 Uhr
Koblenz

Die Kriminalpolizei Koblenz führt derzeit ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NPSG)

In den vergangen Tagen kam es am Koblenzer Hauptbahnhof zu mehreren Notarzteinsätzen.

Von Polizeipräsidium Koblenz (ots)
Symbolbild
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Foto: dpa


Bereits am vergangenen Freitag, dem 26.02.2021, ist eine männliche Person nach vermutlicher Betäubungsmittel-Intoxikation in ein Krankenhaus verbracht worden.
Am 03.03.2021 wurde über die Polizeiinspektion 1 mitgeteilt, dass es aktuell wieder zu drei medizinischen Notfällen am Koblenzer Hauptbahnhof gekommen sei.

Durch ein schnelles Eingreifen der Polizeikräfte konnten zwei tatverdächtige Personen ermittelt und vorläufig festgenommen werden. In deren mitgeführten Sachen konnten entsprechende Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden. Im Anschluss wurden die Wohnungen der Beschuldigten durchsucht. Dabei konnten weitere Beweismittel, insbesondere eine größere Menge Neue psychoaktive Substanzen (NPS) aufgefunden und sichergestellt werden.

Beide Beschuldigte, ein Ehepaar aus dem Bereich Mayen, wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Koblenz am 04.03.2021 dem Haftrichter beim Amtsgericht Koblenz vorgeführt. Dieser erließ gegen beide Personen einen Haftbefehl und die Beschuldigten wurden in die Justizvollzugsanstalt verbracht.

In diesem Zusammenhang ergeht von hiesigem Fachkommissariat der Hinweis, dass diese Substanzen, bzw. deren Konsum, gesundheitsgefährdend sein können.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Koblenz unter der 0261 103-0.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Koblenz
Kriminalinspektion Koblenz
Telefon: 0261-103-0 (Brummer)
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