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    Verstärkung bei den Notärzten im Oberwesterwald

    Die Situation bei der Notarztversorgung in Hachenburg und im Kreis Altenkirchen wird sich verbessern. Das ist Ergebnis eines Spitzentreffens von Krankenkassen, Krankenhäusern, DRK, Ministerium und der Landräte Michael Lieber (Kreis Altenkirchen) sowie Achim Schwickert (Westerwaldkreis) im Kreishaus in Montabaur. Zusätzlich gibt es in Zukunft eine feste Notarztstelle, die aufgeteilt werden kann in zwei halbe Stellen oder drei Drittel-Stellen etc. Diese Ärzte sind dann nur für Notarztdienste zuständig. Die Stelle wird jetzt ausgeschrieben und soll möglichst sofort besetzt werden.

    Die Notarztversorgung im Raum Hachenburg soll verbessert werden.
    Die Notarztversorgung im Raum Hachenburg soll verbessert werden.
    Foto: Markus Döring

    Westerwaldkreis - Die Situation bei der Notarztversorgung in Hachenburg und im Kreis Altenkirchen wird sich verbessern. Das ist Ergebnis eines Spitzentreffens von Krankenkassen, Krankenhäusern, DRK, Ministerium und der Landräte Michael Lieber (Kreis Altenkirchen) sowie Achim Schwickert (Westerwaldkreis) im Kreishaus in Montabaur. Zusätzlich gibt es in Zukunft eine feste Notarztstelle, die aufgeteilt werden kann in zwei halbe Stellen oder drei Drittel-Stellen etc. Diese Ärzte sind dann nur für Notarztdienste zuständig. Die Stelle wird jetzt ausgeschrieben und soll möglichst sofort besetzt werden.

    Die Krankenkassen stellen für diese feste Stelle rund 40.000 Euro zusätzlich zur Verfügung. Weiterhin fließen jährlich 660.000 Euro für die Notarztversorgung an den vier Standorten in der Region. Das sind die Krankenhäuser in Kirchen, Altenkirchen, Hachenburg und Wissen. Ebenso gibt es einen Koordinator. Ein Arzt vom Krankenhaus in Hachenburg wird in Zukunft einen Blick darauf werfen, dass die Dienste auch alle besetzt sind. Ziel ist es, dass von den vier Standorten drei besetzt sind.
    In der Vergangenheit gab es Zeiten, da war manchmal keiner der Notarztstandorte in der Region besetzt. Ärzte mussten per Rettungshubschrauber aus Siegen, Koblenz oder Köln eingeflogen werden.

    Zu oft wurden von Krankenhäusern Dienste abgemeldet. Von Januar bis Juni dieses Jahres sah es so aus, dass 40 Prozent der Notarztdienste nicht besetzt waren. Dies führte zu starkem Unmut in der Politik und beunruhigte zunehmend die Bürger in der Region, die schließlich lautstark demonstrierten. Der Druck auf die Verantwortlichen wurde dabei immer stärker. Handlungsbedarf bestand. Aber zu oft gab es immer wieder Schuldvorwürfe, wer nun verantwortlich sei für den schlechten Zustand der ungenügenden Notarztdienstbesetzung. Mal waren die Krankenhäuser schuld, die nicht genügend Ärzte zur Verfügung stellen würden. Doch die Krankenhäuser entgegneten, dass sie nicht genügend Ärzte zur Verfügung haben und der Krankenhausbetrieb aufrechterhalten werden müsse. So kam es zur Abmeldung von Notarztdiensten. Andere wiederum zeigten auf die Krankenkassen, die nicht genügend Geld für einen ordentlichen Notarztdienst in der Region zur Verfügung stellen würden.

    Wiederum andere warfen der Politik vor, dass da viele Dinge nicht deutlich genug geregelt seien. In den vergangenen Wochen nun wurden die Notarztdienste besser besetzt. Öffentlicher Druck war vorhanden. Jeder bemühte sich, die Notarztdienste zu besetzen. So wurde auch eine sehr hohe Quote erreicht. Es soll nicht mehr vorgekommen sein, dass an einem Tag alle vier Notarztstandorte in der Region abgemeldet waren. Auch wurde es ermöglicht, dass Ärzte, die in der Nähe der Krankenhäuser wohnen, ihren Dienst von zu Hause aus wahrnehmen konnten. Auch das führte zu einer höheren Einsatzbereitschaft.

    Nun hoffen alle, dass die Planstelle schnell besetzt werden kann. Die Entwicklung bei der Notarztbesetzung wird weiter intensiv beobachtet.

    Von unserem Redakteur Andreas Neuser

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