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    Verbandsgemeinde Montabaur hat den Sportstättenleitplan aktualisiert

    Mehrheitlich mit einer Enthaltung hat der Verbandsgemeinderat Montabaur die Aktualisierung des Sportstättenleitplans angenommen, der zuletzt im Jahr 2003 fortgeschrieben worden war. Er ist die Voraussetzung für eine Förderung im Sportstättenbau. Damit wird das Ziel verfolgt, die Bedingungen für eine wirtschaftliche und gleichwertige Versorgung der Bevölkerung mit Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen zu schaffen, um allen Einwohnern eine angemessene Betätigung in diesem Interessenfeld zu ermöglichen.

    Den Kunstrasenplatz in Horressen gibt es seit zehn Jahren. Er zeigt deutliche Abnutzungserscheinungen. In fünf Jahren ist wohl eine neue Decke notwendig. Im Sportstättenleitplan liegt die Kostenschätzung für die Erneuerung bei 150 bis 200000 Euro.
    Den Kunstrasenplatz in Horressen gibt es seit zehn Jahren. Er zeigt deutliche Abnutzungserscheinungen. In fünf Jahren ist wohl eine neue Decke notwendig. Im Sportstättenleitplan liegt die Kostenschätzung für die Erneuerung bei 150 bis 200000 Euro.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Montabaur - Mehrheitlich mit einer Enthaltung hat der Verbandsgemeinderat Montabaur die Aktualisierung des Sportstättenleitplans angenommen, der zuletzt im Jahr 2003 fortgeschrieben worden war. Er ist die Voraussetzung für eine Förderung im Sportstättenbau. Damit wird das Ziel verfolgt, die Bedingungen für eine wirtschaftliche und gleichwertige Versorgung der Bevölkerung mit Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen zu schaffen, um allen Einwohnern eine angemessene Betätigung in diesem Interessenfeld zu ermöglichen.

    Bei der Erhebung wurden die aktuellen Bevölkerungs- und Schülerzahlen sowie ihre künftige Entwicklung berücksichtigt. Auch die sportlichen Aktivitäten in Vereinen und anderen Gruppierungen flossen ein. Mit dem Beschluss sind nun die Grundlagen für die mittelfristige Gestaltung der Sportlandschaft gelegt. Alle Einrichtungen sollten grundsätzlich auch dem allgemeinen Sport kostenfrei zur Verfügung stehen.

    Die Erfassung des Bestandes erfolgte in fünf Planungsräumen. Dabei umfasst ein Teilgebiet rund 3000 Einwohner. Die Grundausstattung für sie soll eine Normalturnhalle und einen Sportplatz in der Normgröße beinhalten. Als Maß der Nutzungsmöglichkeiten dient die sogenannte Übungseinheit. Deren Berechnung erfolgt nach Einwohnerzahl und Schulklassen. Im Saldo ergibt sich daraus, das Turnhallen vor allem in Montabaur fehlen. Die vorhandenen Sportplätze dagegen in der gesamten Region reichen aus.

    Allerdings besteht in beiden Fällen an vielen Stellen Sanierungsbedarf. Künftig werden auch mehr multifunktionale Sportstätten benötigt, um allen Genrationen gerecht zu werden. Im Leitplan sind alle Hallen und Plätze aufgeführt und in ihrer Substanz bewertet.

    Daraus ergibt sich beispielsweise, dass die Leichtathletikanlage im Stadion Mons-Tabor in Montabaur dringend saniert werden muss. Die Kostenschätzung dafür liegt bei 235 000 Euro. Erneuerungsbedürftig sind in Montabaur unter anderem auch der Sportplatz am Peter-Altmeier-Gymnasium und das Außengelände der Josef-Kehrein-Grundschule. Die Turnhalle an der Waldschule muss noch weiter renoviert und am neuen Naturrasenplatz in Eschelbach der Wasserspeicher erweitert werden. Der Tennenplatz in der Stadt sollte langfristig in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden. Der Kunstrasenplatz in Horressen muss etwa in fünf Jahren eine neue Decke erhalten. Für den alten Sportplatz in Elgendorf, der durch Wildscheine ruiniert worden ist, wird die Aufgabe empfohlen.

    Für den Sportplatz in Heiligenroth wird eine Generalsanierung erforderlich sein. Der Naturrasen auf dem Giroder Sportplatz befindet sich genau wie die Leichtathletikanlage in schlechtem Zustand.

    In Nentershausen hat die Ortsgemeinde das Stadion mit erheblichem Aufwand instand gesetzt. Der Tennenplatz dagegen ist dringend zu erneuern. Sobald Landeszuschüsse gewährt werden, soll dort ein Kunstrasenplatz entstehen. Er wird auch zur Entlastung des Naturrasenfeldes benötigt. Das Kleinspielfeld an der Grundschule kann wegen zahlreicher Mängel derzeit nicht vom Nachwuchs der Eisbachtaler Sportfreunde genutzt werden. Der Verein hat generell Probleme ausreichend Trainings- und Wettkampfstätten für die Jugendmannschaften zu finden, obwohl schon in Nachbarorte ausgewichen wird.

    Mangelhafter Zustand wird dem Sportplatz in Holler genauso attestiert wie der Freizeitsportanlage an der Grundschule Niederelbert. Das Außengelände an der Grundschule in Horbach ist außerdem nicht mehr benutzbar. Zudem ist der Kunstrasenplatz in Stahlhofen verbraucht. Der Simmerner Sportplatz befindet sich in so schlechtem Zustand, dass eine Sanierung einem Neubau gleichkommt.

    Es werden auch gute Beispiele genannt. Die Turnhalle der Josef-Kehrein-Schule wurde mustergültig renoviert. Der Zustand der Sportplätze in Görgeshausen und Nomborn ist befriedigend. In Stahlhofen gibt es ein neues Umkleidegebäude. In Welschneudorf ist ein entsprechender Neubau geplant. In Niederelbert wurde am Sportplatz mit Tennisanlage der Umkleidetrakt bezüglich der Energieversorgung vorbildlich eingerichtet. (cde)

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