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    Umweltsünder hinterlassen viel Müll in den Wäldern

    Spaziergänger, Förster und Mitarbeiter der Westerwälder Bauhöfe beklagen, dass sich die Unsitte, Sperrmüll im Wald und an Glascontainern zu entsorgen, hartnäckig hält. Und das, obwohl es sich dabei um einen Straftatbestand handelt und der Kreislauf für jegliche Müllentsorgung im Westerwaldkreis geschlossen ist – zum großen Teil sogar kostenlos. Der Westerwaldkreis-Abfallwirtschafts-Betrieb (WAB) bietet ab 1. Januar 2012 außerdem einen zusätzlichen Service: Wertstoffschrott wie zum Beispiel Waschmaschinen oder Elektroherde werden ebenfalls auf Anruf hin kostenfrei aus Privathaushalten abgeholt.

    Westerwaldkreis - Spaziergänger, Förster und Mitarbeiter der Westerwälder Bauhöfe beklagen, dass sich die Unsitte, Sperrmüll im Wald und an Glascontainern zu entsorgen, hartnäckig hält. Und das, obwohl es sich dabei um einen Straftatbestand handelt und der Kreislauf für jegliche Müllentsorgung im Westerwaldkreis geschlossen ist – zum großen Teil sogar kostenlos. Der Westerwaldkreis-Abfallwirtschafts-Betrieb (WAB) bietet ab 1. Januar 2012 außerdem einen zusätzlichen Service: Wertstoffschrott wie zum Beispiel Waschmaschinen oder Elektroherde werden ebenfalls auf Anruf hin kostenfrei aus Privathaushalten abgeholt.

    Autoteile im Wald bei Helferskirchen, Kühlschränke im Wald bei Wittgert und sogar ein Solarium im Wald bei Deesen, Matratzen, alte Autoreifen und sonstiger Müll findet sich in den hiesigen Wäldern, verschandeln und verschmutzen die Landschaft und kosten die Allgemeinheit viel Geld. „Das Unrechtsbewusstsein ist bedenklich gesunken und die Gleichgültigkeit gegenüber der Umwelt und den Mitmenschen groß“, bemängelt Christoph Kuhl, Leiter des Bauhofes in Montabaur. Nur so kann er sich erklären, warum er und seine Mitarbeiter immer wieder den größten Müll aus den Wäldern holen müssen. Auch an den allgemein zugänglichen Glascontainern stellen Umweltsünder mittlerweile überflüssige Möbel, Fenster und sogar ganze Küchen ab.

    Gehäuft treten illegale Ablagerungen zu den allgemeinen Sperrmüllabfuhrterminen auf. Dann wird all das, was die Müllwerker stehen lassen müssen, aufgeladen und in den nächsten Wald gekarrt. „Dabei ist der Aufwand genauso groß, als wenn derjenige das Gerümpel zur nächsten Mülldeponie fahren würde“, sagt Revierförster Detlev Nauen. Zum Teil stellen die Waldarbeiter mittlerweile an abgelegenen Waldwegen Schranken auf, damit die Umweltsünder nicht mit ihrem Hänger in den Wald hineinfahren können, um unentdeckt zu bleiben. Oft ist ein Schutthaufen der Anfang für weitere Müllberge, beobachtet Nauen.

    Die Fahndung nach den Umweltsündern wird aufgenommen, noch bevor der Müll durch die Mitarbeiter der Bauhöfe abgeholt wird. „Wir kontrollieren die Müllhaufen“, sagt Nauen „und durchsuchen ihn nach Hinweisen auf den Täter.“ Denn wer seinen Müll im Wald entsorgt, muss nicht nur mit einer Anzeige durch die Kreisverwaltung rechnen, sondern auch durch den Förster, wegen unzulässigem Befahren des Waldes. Und Nauen betont: „Das ist ärgerlich und unnötig.“

    Von unserer Redakteurin Susanne Willke


    Kostengünstig entsorgen: Kühlgeräte, Fernseher, Computer, Stereoanlagen, etc. werden auf Anruf unter Telefon 02602/680655 hin kostenfrei aus Privathaushalten abgeholt. Diesen Service wird der WAB ab Januar 2012 auch auf Wertstoffschrott, also Waschmaschinen, Elektroherde, Spülmaschinen etc.. Aber auch für Fahrräder, alte Öfen und ähnliches aus Metall anbieten. Bis dahin können diese Sachen kostenfrei auf den Hausmülldeponien Meudt und Rennerod abgegeben werden. Dies gilt generell für alle Elektrogeräte. Sondermüll wie Farben, Lacke, Chemikalien etc. aus privaten Haushalten kann am Umweltmobil sowie beim WAB in Moschheim kostenlos abgegeben werden. Bauschutt, Holzabfälle oder generell Hausmüll kann kostenpflichtig an den Deponien abgeliefert werden; auch Autoreifen (nur Pkw) werden dort gegen Gebühr angenommen. Kühlgeräte sollen nicht zum Sperrmüll gestellt werden, da diese Abfälle oftmals von Sperrmüllsammlern vorübergehend in "Sprintern" mitgenommen und bei nächster Gelegenheit wegen Platzmangel im Sammelfahrzeug in der freien Natur wieder entladen werden. Wer unsicher ist, welche Gegenstände zum Sperrmüll gehören, kann beim Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb nachfragen. Der Kreis appelliert dringend an die Abfallbesitzer, sich über die vielfältigen ordnungsgemäßen Entsorgungsmöglichkeiten bei der Abfallberatung des Westerwaldkreis-Abfallwirtschafts-Betriebes, Tel. 02602/68060, auch online unter www.wab.rlp.de zu informieren.

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