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    Westerburg

    Sportplatz Höhn soll Baugelände für Schule werden

    Einstimmig hat der Verbandsgemeinderat Westerburg zugestimmt, dass der Sportplatz Höhn an die Ortsgemeinde rückübertragen wird. Wie Bürgermeister Gerhard Loos dazu ausführte, wurde der Sportplatz 1979 von der VG Westerburg bei der Gründung der Verbandsgemeinde als zentrale Sportanlage deklariert. Sie wurde seitdem nicht nur für den Sportunterricht, sondern auch für den Vereinssport genutzt. Als die Höhner Hauptschule aufgelöst wurde, verlor der Platz seine Bedeutung als zentrale Sportstätte. Außerschulisch wird er ausschließlich vom TuS Oranien Edelweiß Höhn genutzt.

    Der Sportplatz Höhn soll von der Verbandsgemeinde Westerburg an die Ortsgemeinde Höhn rückübertragen werden. Er hat seine Bedeutung als zentrale Sportanlage der VG verloren. Die Gemeinde wird das Gelände an die Heinrich-Haus gGmbH veräußern, die dort Baupläne hat.  Foto: Röder-Moldenhauer
    Der Sportplatz Höhn soll von der Verbandsgemeinde Westerburg an die Ortsgemeinde Höhn rückübertragen werden. Er hat seine Bedeutung als zentrale Sportanlage der VG verloren. Die Gemeinde wird das Gelände an die Heinrich-Haus gGmbH veräußern, die dort Baupläne hat.
    Foto: Röder-Moldenhauer

    „Wir haben uns schon länger als VG um eine Rückübertragung an die Ortsgemeinde bemüht. Doch diese sah bislang keine Veranlassung dazu, zumal sie auch noch eine weitere Sportanlage zwischen Schönberg und Neuhochstein zu unterhalten hat“, führte Loos weiter aus. Jetzt sei jedoch eine neue Situation entstanden: Die Heinrich-Haus gGmbH möchte den Standort Höhn als ihr zweites Standbein ausbauen. Sie will auf dem bisherigen Sportplatzgelände Schul- und Sportanlagen für die Wilhelm-Albrecht-Schule errichten und Platz für betreutes Wohnen schaffen. Bis gebaut wird, kann der Höhner Sportplatz weiter wie gewohnt genutzt werden. Die Schulturnhalle und das Lehrschwimmbecken in der Grundschule bleiben erhalten.

    Obwohl es – entgegen der vorbereiteten Beschlussvorlage – noch keinen gemeindlichen Antrag zur Rückübertragung des Platzes gab, stimmte der Verbandsgemeinderat dem Projekt zu. So, wie die Ortsgemeinde damals der Verbandsgemeinde die für den Sportplatzbau erforderlichen Grundstücke kostenfrei zur Verfügung stellte, wird die Gemeinde nun den Platz ebenso kostenfrei zurückerhalten und dann an die Heinrich-Haus gGmbH veräußern können. Wie Loos weiter informierte, ist mit dem Sportverein (TuS Höhn) besprochen, dass dieser dann die Anlage zwischen Schönberg und Neuhochstein mitbenutzen kann, wenn „sein“ Platz zum Baugelände wird. Der TuS Oranien-Edelweiß Höhn hat auf der zentralen Sportanlage ein Sportlerheim errichtet. Der Wert wird ermittelt und eine entsprechende Entschädigungsleistung Gegenstand der Verhandlungen mit der Heinrich-Haus gGmbH sein. Ebenso soll auf dem Gelände des derzeitigen Sportplatzes ein Kleinspielfeld für die schulischen Nutzungen geplant und gebaut werden, was dann auch von den Vereinen zum Training der Jugendmannschaften genutzt werden kann. Wie Höhns Ortsbürgermeister Hans Dieter Kraft, der als Zuhörer an der VG-Ratssitzung teilnahm, dazu weiter vor dem Rat erklärte, sei die Ortsgemeinde nicht der Antragsteller zur Rückübertragung. „Es liegt uns fern, als Ortsgemeinde den Platz zu übernehmen“, betonte er, denn zwei Sportanlagen zu unterhalten, dazu wäre Höhn nicht in der Lage. Auch wolle die Gemeinde der Grundschule und dem Höhner Sportverein nicht ihren Sportplatz nehmen. Aber nun beuge sich die Gemeinde der neuen Situation, da die Heinrich-Haus-gGmbH Platz für die Erweiterung der Schule benötige. Die Gemeinde sehe sich dann aber in der Verpflichtung, von dem Erlös, der durch Grundstücksverkauf erzielt werde, die Sportanlage zwischen Schönberg und Neuhochstein entsprechend auszubauen und zu modernisieren. Wahrscheinlich werde dieser dann um ein Kleinspielfeld erweitert, und aus dem derzeitigen Tennenplatz soll ein Kunstrasen- oder Rasenplatz werden. In seiner Gemeinderatssitzung, die einen Tag nach der VG-Ratssitzung stattfand, stimmte auch der Ortsgemeinderat Höhn der Rückübertragung einstimmig unter der Voraussetzung zu, dass der Sportplatz Höhn noch bis zu einem Baubeginn von den Schulen und dem TuS Höhn unter Anwendung der derzeitigen Kostenaufteilung genutzt werden kann.

    Von unserer Reporterin Angela Baumeier

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